Pentz nach Ligue-1-Debüt: „So eine Stimmung habe ich in meiner Karriere noch nie erlebt“

Obwohl der Einstand von Patrick Pentz bei seinem neuen Club Stade de Reims zum Auftakt der französischen Fußballliga Ligue-1 nicht nach Wunsch verlaufen ist (1:4 gegen Olympique Marseille), zeigt sich der 25-jährige ÖFB-Team-Keeper, der im Sommer von der Wiener Austria in die Champagne gewechselt war, begeistert von der Atmosphäre der Liga: „90 Minuten lang kannst du dich nicht mit deinen Mitspielern unterhalten, da wird nur Wirbel gemacht und Bomben gezündet. So eine Stimmung habe ich in meiner Karriere noch nie erlebt.“

Pentz beschreibt außerdem die Unterschiede zwischen der österreichischen und französischen Liga: „Die Französische Liga wird komplett unterschätzt was das technische Niveau angeht. Das ist richtig gut hier. Ich bin zu dem Verein gekommen und hab mir gedacht, Wow, es ist wirklich jeder richtig gut. Sie sind technisch ausgebildet, sind explosiv und schnell. So wie man die Franzosen halt kennt in der Regel.“ Aber nicht nur die Technik, sondern auch die Physis der Liga lobt Pentz: „Am Sonntag hat mich vor allem beeindruckt, wie physisch das Spiel war. Da geht es richtig zur Sache.“

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Nicht nur die Spiele, sondern auch das Training weist laut Pentz deutliche Unterschiede auf: „Belastungssteuerung gibt es hier nicht wirklich. Wenn du sagst, dass du müde bist und nicht trainieren kannst, dann spielst du am Wochenende nicht. Es wird vielmehr mit der ganzen Truppe gearbeitet und nicht individuell.“ Dabei betont er die Dauer der Trainings: „Was Krafttraining, Schnelligkeit und Spritzigkeit betrifft, das machen wir jeden Tag. Eine Trainingseinheit kann auch mal zweieinhalb Stunden dauern.“

Patrick Pentz bei „Talk und Tore“ über seine Anfänge in Frankreich und über die kommenden Nations League Spiele:

Bild: IMAGO