PL-Star verrät: FA-Anklage verhinderte Wechsel zu ManCity

Lucas Paqueta zählte noch vor wenigen Jahren zu den begehrtesten Mittelfeldspielern in der Premier League. Jetzt verriet der Brasilianer, dass er 2023 kurz vor einem Wechsel zu Manchester City stand.

Allerdings kam der Transfer aufgrund eines anhaltenden Wettskandals nicht zustande.

„Ich hätte in der Woche wohl für Man City unterschrieben.“

Das offenbarte jüngst Lucas Paqueta gegenüber Globo Esporte. Im Sommer 2023 war der 28-Jährige auf dem Höhepunkt seines Schaffens und zählte zu den besten Mittelfeldspielern in der Premier League. Das rief auch die englischen Topklubs auf den Plan, wie der Brasilianer verriet. Er hätte in der Woche, in der er die Anklage des englischen Fußballverbands FA erhielt, womöglich bei City unterschrieben. „Beruflich gesehen habe ich diesen Transfer verloren, einen großen Schritt in meiner Karriere“, sagte Paqueta.

Paqueta wegen Spielmanipulation angeklagt

Der Wechsel ging allerdings nicht über die Bühne, da zu diesem Zeitpunkt die FA gegenüber Paqueta den Vorwurf der Spielmanipulation erhob. Dem PL-Star wurde vorgeworfen, mehrfach Gelbe Karten provoziert zu haben, worauf Bekannte Wetten platzierten.

Auch wenn Paqueta weiter starke Leistungen zeigte, zog sich City aus dem Poker zurück. „Aufgrund der Umstände der Ermittlungen und der Art und Weise, wie der Verband alles gehandhabt hat, entstand Angst“, erklärte sich Paqueta den geplatzten Wechsel.

Paqueta nach über zwei Jahren freigesprochen

Fast ein Jahr später (Mai 2024) folgte die offizielle Anklage der FA. In dieser Zeit stand West Ham geschlossen hinter dem Spieler, der erst im Juli 2025 freigesprochen wurde. Die Gerichtskosten sollen sich auf rund 1,2 Millionen Euro belaufen, die zu 90 Prozent von der FA gezahlt werden.

Auch in der aktuellen Spielzeit ist der offensive Mittelfeldspieler wieder fester Bestandteil der „Hammers“. So stand Paqueta in allen elf Premier-League-Spielen in der Startelf und erzielte dabei drei Tore.

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(skysport.de) Foto: Imago