Polster traut Stöger den Turnaround mit Köln zu
Toni Polster nimmt im Exklusivinterview mit Sky über die Krise des 1. FC Köln Stellung. Die Mannschaft von Peter Stöger kassierete in den ersten sieben Ligaspielen in dieser Saison sechs Niederlagen. „Vielleicht wollten sie anders Fußballspielen als sie es in der Vergangenheit gemacht haben. Den FC hat es eines stark gemacht. Sie haben ganz wenige Tore bekommen, sie haben schnell umgeschalten und von der Schnelligkeit von Modeste gelebt. Im Moment bekommen sie zu viele Tore“, analysiert Polster.
Polster sieht Pizarro-Transfer kritisch
Auch in der Offensive lief es für die Kölner in dieser Saison noch überhaupt nicht nach Wunsch. Erst zwei Tore hat das Team von Stöger auf dem Konto. Modeste-Erstatz Jhon Cordoba wartet immer noch auf seinen erstes Saisontor in der Bundesliga. Der Neuzugang aus Mainz zog sich bei der 1:2-Heimniederlage gegen RB Leipzig zudem eine Muskelverletzung zu und droht länger auszufallen. Nun soll Claudio Pizarro für die Tore sorgen. Der 38-jährige Stürmer unterschrieb vergangene Woche einen Vertrag bis Saisonende. „Man muss sich fragen, ob Pizarro der richtige Spielertyp ist, um in die Offensive umzuschalten und mit Schnelligkeit in die Offensive zu kommen. Das glaube ich ja dann eher nicht“, sagt Polster.
Dennoch glaubt Polster an einen Verbleib von Stöger in Köln: „Ich glaube Peter Stöger hat ein derartiges Standing in Köln, dass man ihm auch zutraut den FC da wieder rauszuholen… Peter hat ein bisschen mehr gedient als andere, weil er wirklich schon jahrelang gute Arbeit geleistet hat.“
Polster über die Bayern-Krise
https://www.skysportaustria.at/nationalteam-at/polster-wuenscht-sich-oesterreichischen-nationaltrainer/