PSG gegen Barcelona um Nummer eins in Champions League

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Titelverteidiger Paris Saint-Germain steht in der Champions League vor der nächsten großen Bewährungsprobe. Der Tabellenführer der Ligaphase empfängt am Dienstag (ab 20 Uhr live auf Sky Sport Austria – streame mit WOW!) im Parc des Princes mit dem FC Barcelona den ersten Verfolger.

Zumindest eines der beiden Teams verliert fix seine makellose Bilanz. Für die Franzosen ist es das nächste Schlagerspiel nach dem 4:2 vergangene Woche bei Manchester City. Für die Katalanen ist es die erste richtige Standortbestimmung.

Beim 5:1 gegen Feyenoord Rotterdam und beim 4:1 bei Galatasaray Istanbul wurden sie nicht gefordert. Wie auch in der Liga, wo nach neun Siegen, zuletzt ein 5:2 bei Betis Sevilla, ein imposantes Torverhältnis von 39:9 zu Buche steht. Coach Hansi Flick gelangen zum zweiten Mal in seiner Barca-Amtszeit elf Pflichtspielsiege am Stück. Auf den Clubrekord fehlt ihm noch etwas, der steht bei 18 Erfolgen, aufgestellt von Frank Rijkaard zwischen Oktober 2005 und Jänner 2006. Flick hat am Dienstag trotzdem schon eine besondere Chance. Ein Sieg wäre der 100. für ihn als Barca-Coach und das in dann 129 Spielen. Neben den 99 Erfolgen gab es zehn Unentschieden und 19 Niederlagen.

PSG gewann jüngste direkte Duelle

Die jüngsten direkten Duelle sprechen aber für PSG. Die Franzosen behielten 2024 im Viertelfinale dank eines Auswärts-4:1 im Rückspiel die Oberhand und setzten sich in Barcelona auch in der vergangenen Ligaphase mit 2:1 durch. Allgemein ist die Bilanz im Europacup mit je sechs Siegen bei vier Unentschieden ausgeglichen. Wie die Generalprobe der Spanier glückte auch jene der Franzosen. PSG siegte bei Straßburg 3:1 und fuhr nach einem holprigen Saisonstart den sechsten Pflichtspielsieg in Folge ein. Ousmane Dembele traf wie in den jüngsten sechs Spielen in der „Königsklasse“.

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In dieser Saison noch treffsicherer war aber Ferran Torres, der mit sieben Toren in neun Pflichtspielen für PSG nach seinem Wechsel von Barcelona voll eingeschlagen hat. Der 26-jährige Spanier wird sicher mit einer Extramotivation in die Partie gehen. „Das Spiel ist für den Saisonverlauf jetzt nicht besonders wichtig, weil noch viele Spiele warten, aber es ist wie auch zuletzt in Manchester sehr speziell, weil wieder zwei Topclubs mit einer starken Identität und viel individueller Qualität aufeinandertreffen“, sagte PSG-Trainer Luis Enrique. Der Spanier sprach von einer „tollen Challenge“, die man erfolgreich meistern wolle.

PSG in „Königsklasse“ zwölf Spiele ungeschlagen

Laut Mittelfeldspieler Vitinha würden die neben Bayern München aktuell besten Teams Europas aufeinandertreffen. „Ich erwarte ein völlig offenes Spiel“, meinte der Portugiese. Auch er wies darauf hin, dass die Partie in einer langen Ligaphase nicht entscheidend sein würde. PSG ist in der „Königsklasse“ zwölf Spiele ungeschlagen, bei einer weiteren Partie wäre der Clubrekord aus den Saisonen 2012/13 sowie 2013/14 eingestellt. PSG muss auf Linksverteidiger Nuno Mendes verzichten.

Bei Barca kann Eric Garcia nicht spielen, der wegen einer Muskelverletzung im Oberschenkel drei bis vier Wochen pausieren muss. Auch der am Knöchel angeschlagene Jules Kounde fehlt, könnte aber für den Heim-Clasico am Sonntag gegen Real Madrid fit werden. Etwas Sorgen bereitet die unsichere Lage in Frankreich, wo es am Wochenende die schwersten politischen Unruhen seit Jahren gegeben hatte. Bei landesweiten Protesten unter anderem gegen hohe Lebenshaltungskosten kam es zu Straßenschlachten mit der Polizei. Hunderte Geschäfte wurden geplündert. Gebäude und Fahrzeuge gingen in Flammen auf. Nach Angaben des Innenministeriums wurden 2.397 Menschen festgenommen.

Dortmund hofft in Baku auf Rückkehr auf Siegerstraße

Aus österreichischer Sicht interessant ist der Auftritt von Borussia Dortmund in Baku beim Sabah FK. Die beiden zuletzt beim 0:0 bei Union Berlin nicht eingesetzten Marcel Sabitzer und Carney Chukwuemeka hoffen nach drei sieglosen Pflichtspiel-Auftritten auf die Rückkehr auf die Erfolgsstraße. Der 19-jährige Yanik Spalt wird Stuttgarts Heimspiel gegen Atletico Madrid wohl nur von der Bank verfolgen. Kevin Wimmer tritt mit Slovan Bratislava bei der AS Roma an, Paul Wanner fehlt PSV Eindhoven beim Gastspiel in Porto.

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