GEPA-04030913034 - WIEN,AUSTRIA,04.MAR.09 - FUSSBALL - tipp3 Bundesliga powered by T-Mobile, SK Rapid Wien vs Lokomotive Moskau, Testspiel. Bild zeigt Trainer Rashid Rachimov (Lok Moskau). Foto: GEPA pictures/ Guenter Artinger

Rachimov ebenfalls ÖFB-Teamchef-Kandidat

via Sky Sport Austria

Laut der „Kleine Zeitung“ steht Rashid Rachimov auf der Liste der möglichen Teamchef-Kandidaten von ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel. Der 52-jährige Russe spielte insgesamt sieben Saisonen in Österreich (Austria Wien, Admira und Ried) und war zuletzt vier Jahre bei Terek Grosny (RUS) als Trainer tätig. Admira Wacker Mödling, Amkar Perm und Lokomotiv Moskau zählten ebenfalls zu seinen Trainerstationen. Seit Mai ist der mit seiner Familie seit 1995 in Wien lebende Familienvater vereinslos.

Auf der Suche nach dem neuen ÖFB-Teamchef

„Natürlich wäre der ÖFB eine reizvolle Aufgabe für mich. Ich habe den österreichischen Fußball immer verfolgt, schaue mir so viele Spiele wie möglich an“, so Rachimov, der in den letzten Wochen unter anderem Gespräche mit Dynamo Moskau geführt hat, auch in der zweiten deutschen Bundesliga war er heuer schon Thema. Trotz der verpassten WM-Qualifikation der ÖFB-Auswahl sah der ehemalige russische Nationalteamspieler viel Positives: „Die Mannschaft hat viele gute Leistungen gezeigt, aus dem einen oder anderen Spieler hätte man vielleicht mehr herausholen können. Das Team hat aber sehr viel Potenzial, manchmal fehlte auch das Glück.“

Mit Marcel Koller sieht der Wahlwiener einige Gemeinsamkeiten: „Auch ich bevorzuge gut organisierten und aggressiven Fußball mit viel Pressing.“ Wie man eine Elf aus einem Tief herausbringt, zeigte er in Grosny. Dort machte er aus einem Abstiegskandidaten binnen vier Jahren einen Europa League Aspiranten, heuer fehlte dazu nur ein Punkt.

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