Alaba EM

Rangnick: Alaba-EM-Teilnahme „käme einem Wunder gleich“

Wettlauf gegen Zeit mit schlechten Aussichten: David Alaba droht nach seinem Kreuzbandriss die EM-Endrunde des ÖFB-Teams in Deutschland zu verpassen. In einem Interview äußert sich nun auch Teamchef Ralf Rangnick pessimistisch zu den Chancen des Real-Profis: „Es ist unwahrscheinlich – und käme einem Wunder gleich.“

Gegenüber 90minuten.at spricht Rangnick auch über den laufenden Kontakt mit dem spanischen Tabellenführer: „Wir sind in einem sehr engen Austausch. Beim David ist der Fall relativ einfach: So lange er auf dem Trainingsplatz nicht irgendwas mit dem Ball macht, brauchen wir nicht darüber nachdenken. David ist 31 Jahre alt und will noch ein paar Jahre auf höchstem Niveau spielen. So wichtig die Euro ist, sie ist nicht das letzte Event seiner Karriere. Mit der Hauruck-Methode geht es nicht – das würden wir niemals machen.“

Rangnick: „Es gab eine Kontaktaufnahme von Bayern München“

Rangnick: „Hätten ihn gerne mit dabei“

Trotzdem will Rangnick dem ÖFB-Teamkapitän bis zum Schluss einen Platz freihalten: „Er wäre gerne dabei und wir hätten ihn auch gerne mit dabei. Aber die vier Wochen müssten bestmöglich für seine Reha genützt werden. Da müsste man Gespräche führen. Davids Rolle innerhalb der Mannschaft ist extrem wichtig.“ Doch nicht nur den Profi Alaba lobt der Teamchef: „Er ist in jederlei Hinsicht ein wunderbarer Mensch. Bescheiden, keinerlei Allüren. David ist ein Kapitän, wie man ihn sich nicht schöner malen könnte.“

Rangnick über Alaba-Comeback bei der EM

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(Red.)

Beitragsbild: GEPA.