Rangnick bestätigt: WAC-Juwel Kojzek will für Österreich spielen
WAC-Angreifer Erik Kojzek steht kurz vor einem Wechsel zum österreichischen Fußballverband ÖFB. Das bestätigte Teamchef Ralf Rangnick am Montag im Rahmen der Kaderbekanntgabe für die WM-Qualifikation.
„Wir haben uns in den letzten Wochen intensiv mit Kojzek beschäftigt. Er hat ein spannendes Spielerprofil, was Körpergröße (1,94 Meter) und Geschwindigkeit angeht. Er weiß zudem wo das Tor steht“, sagte Rangnick über das WAC-Talent. In der abgelaufenen Saison erzielte Kojzek in 24 Pflichtspielen zehn Treffer (plus drei Vorlagen) für die Elf von Trainer Dietmar Kühbauer.
Der gebürtige Slowene lebt seit rund sieben Jahren in Österreich, zog mit zwölf Jahren mit seiner Familie nach Wolfsberg, wo der 19-jährige Offensivspieler beim Wolfsberger AC die Jugend durchlief und in der aktuellen Saison zum Profi bei den Lavanttalern aufstieg.
Rangnick: „Kojzek möchte für Österreich spielen“
„Ich bin mir sicher, dass er nächste Saison im internationalen Wettbewerb auch gute Chancen hat, regelmäßig für den WAC zu spielen. Wir hatten einen längeren Zoom-Call miteinander. Da war mir schnell klar, dass er von der Persönlichkeit und vom Charakter ein richtig guter Junge ist, der mit zwölf Jahren schon zum WAC gewechselt ist“, zeigte sich Rangnick von Kojzeks bisheriger Vita beeindruckt.
„Ab dem 14. Lebensjahr hat er in der WAC-Akademie gewohnt und ist in Wolfsberg zur Schule gegangen. Wir hatten dann noch einen zweiten Zoom-Call, bei dem Sebastian Prödl (sportlicher Leiter der ÖFB-Nachwuchsteams, Anm. d. Red) auch mit dabei war. Ein paar Tage später hat er uns dann gesagt, dass er sich entschieden hat und gerne für Österreich spielen möchte“, erklärte Rangnick.
Beim ÖFB-Nationalteam-Lehrgang im Juni kann Kojzek noch nicht dabei sein, da noch wichtige Formalitäten zu klären sind. „Jetzt laufen die Gespräche, dass wir möglichst schnell den österreichischen Pass und danach auch die Spielerlaubnis bei der FIFA bekommen. Ich hoffe und wünsche mir, dass das bis zum nächsten Lehrgang im September klappt“, sagte Rangnick.
Bild: GEPA