Rangnick nominiert Kader für vierten ÖFB-Perspektivlehrgang
Der Perspektivspielerlehrgang hat sich mittlerweile als fester Bestandteil im Jahreskalender des ÖFB etabliert. In der Vergangenheit nutzten Talente wie Leopold Querfeld, Samson Baidoo, Nikolas Polster, Matthias Seidl, Tobias Lawal, Thierno Ballo, Jonas Auer oder Nikolas Veratschnig diese Plattform, um sich für das Nationalteam zu empfehlen.
In diesem Jahr findet der Lehrgang bereits zum vierten Mal statt. Von 27. bis 30. Juli versammeln sich vielversprechende Nachwuchsspieler in der Sportschule Lindabrunn, um sich dem ÖFB-Trainerteam zu präsentieren.
Teamchef Ralf Rangnick wird rund 30 Spieler der Jahrgänge 2007 bis 2010 beobachten. Die Organisation und Durchführung des Lehrgangs liegt in den Händen von U21-Teamchef Peter Perchtold. Unterstützung erhält er dabei unter anderem von den beiden Co-Trainern des Nationalteams, Lars Kornetka und Stefan Oesen, die aktiv in das Trainingsgeschehen eingebunden sind.
Auch ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel, Nachwuchsleiter Sebastian Prödl, Projekt12- und Tormannchef Günter Kreissl sowie sämtliche ÖFB-Teamchefs werden vor Ort sein, um sich ein Bild vom Potenzial der nächsten Generation zu machen.
Stimmen zum ÖFB-Perspektivlehrgang
Teamchef Ralf Rangnick: „Es freut mich und ist mir ein besonderes Anliegen, dass sich der Perspektivlehrgang etabliert hat. In den vergangenen Jahren haben einige Spieler diese Bühne genutzt, um sich für höhere Aufgaben zu empfehlen. Wie schon in den vergangenen Jahren wollen wir den größten Talenten des Landes einen Eindruck davon vermitteln, was wir im Nationalteam von den Spielern erwarten, wie wir trainieren und letztlich spielen wollen. Darüber hinaus ist der intensive Austausch mit den Teamchefkollegen ein wichtiger Faktor dieser Tage in Lindabrunn.“
U21-Teamchef Peter Perchtold: „Wir haben uns in den vergangenen Monaten sehr intensiv mit sämtlichen potenziellen Spielern beschäftigt. Der enge Austausch und die detaillierte Analyse jedes einzelnen Spielers waren für alle Beteiligten ein großer Mehrwert. Auch in diesem Jahr ist es uns gelungen, einen qualitativ hochwertigen und spannenden Kader zusammenzustellen. Gerade bei den ältesten Jahrgängen haben wir bewusst einige Ausnahmespieler nicht nominiert, da sie bereits in ihren Profiteams um Startplätze kämpfen und dem ÖFB ohnehin bestens bekannt sind.“
ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel: „Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass der Perspektivlehrgang auf mehreren Ebenen eine tolle Geschichte ist. Natürlich einerseits für die Entwicklung unserer Talente, für die diese Trainingseinheiten unter Teamchef Ralf Rangnick und vor den Augen aller anderen Teamchefs ein besonderes Highlight sind. Außerdem bieten uns diese vier Tage die Möglichkeit, uns in verschiedenen Konstellationen intensiv auszutauschen. So rücken alle unsere Nationalteams noch enger zusammen und wir können viele positive Aspekte für die Arbeit in den nächsten Monaten mitnehmen.“
Sebastian Prödl (Leiter Nachwuchs-Nationalteams): „Mit dem Perspektivspielerlehrgang setzen wir zum wiederholten Male ein starkes Zeichen für die Zukunft unseres Fußballs. Es ist ein zentraler Bestandteil unserer Strategie, die vielversprechendsten Spieler unterschiedlicher Altersklassen gezielt weiterzuentwickeln – und das auf höchstem Niveau. Besonders wichtig ist uns dabei die enge Zusammenarbeit aller Nachwuchs-Teamchefs sowie und vor allem der Trainer des A-Teams. Dieser gemeinsame Lehrgang ermöglicht einen intensiven, teamübergreifenden Austausch und schafft eine Basis für eine durchgängige Ausbildungsphilosophie – vom Jugendbereich bis hin zum Nationalteam. Wir wollen nicht nur das fußballerische Potenzial dieser Talente weiter schärfen, sondern ihnen auch aufzeigen, was es braucht, um den Sprung an die Spitze zu schaffen – sportlich, charakterlich und im Umgang mit der Verantwortung, die das Nationaltrikot mit sich bringt. Wir sind überzeugt: Wer hier dabei ist, kann eines Tages unser Nationalteam prägen.“
(Red.)/Beitragsbild:GEPA
