Rangnick überrascht mit Rapid-Profi! Das ist der ÖFB-Kader für die WM-Quali

ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick hat am Dienstag seinen Kader für die anstehenden WM-Qualifikationsspiele gegen Zypern (6. September in Linz) und Bosnien-Herzegowina (9. September in Zenica) bekannt gegeben.

Größte Überraschung im Kader von Rangnick ist Rapid-Angreifer Nikolaus Wurmbrand, der mit einem starken Saisonstart im Dress der Grün-Weißen auf sich aufmerksam gemacht hat. Aus der ADMIRAL Bundesliga ist außerdem noch Rückkehrer Alessandro Schöpf vom WAC nominiert ebenso wie Stammgoalie Alexander Schlager von Salzburg.

Ebenfalls im 26-Mann-Aufgebot stehen David Alaba, Raul Florucz, Florian Grillitsch und Andreas Weimann. Verzichten muss Rangnick auf die verletzten Maximilian Wöber und Gernot Trauner. Alaba reist nach überstandener Knieverletzung erstmals seit vergangenem März zur ÖFB-Auswahl, Weimann ist zum ersten Mal in diesem Jahr dabei. Florucz, der die Juni-Partien verletzungsbedingt versäumte, etablierte sich in den vergangenen Wochen bei St. Gilloise. Grillitsch hingegen hat auf Vereinsebene Probleme, wurde aber von Rangnick trotzdem berücksichtigt.

Wurmbrand für starken Saisonstart belohnt

Wurmbrand, der einzige potenzielle Debütant im aktuellen Kader, zeigte in dieser Saison bei Rapid auf. Zuletzt erzielte der 19-jährige Offensivakteur beide Tore beim 2:1-Auswärtssieg der Hütteldorfer gegen den WAC.

Für den Wolfsberger Profi Schöpf ist es die erste ÖFB-Einberufung unter Rangnick, sein 32. und bisher letztes Länderspiel absolvierte der 31-jährige Tiroler beim Heim-2:2 im März 2022 gegen Schottland.

Der ÖFB-Kader im Überblick

Nur der Gruppenerste ist fix bei der WM

Das ÖFB-Team ist im Juni mit zwei Siegen gegen Rumänien (2:1) und San Marino (4:0) in die WM-Qualifikation gestartet. Nach dem eingeplanten Pflichtsieg gegen Zypern wartet auf die ÖFB-Elf das bislang wohl wichtigste Spiel gegen Bosnien, das mit drei Siegen aus drei Spielen ebenfalls perfekt in die WM-Quali gestartet ist.

Nur die zwölf Gruppenersten qualifizieren sich direkt für die WM 2026. Sollte das ÖFB-Team nur Zweiter in der Gruppe werden, folgt der unangenehme Gang in die Playoffs. Die zwölf Gruppenzweiten nehmen an den Playoffs teil, zusammen mit den vier am besten platzierten Gruppensiegern der UEFA Nations League 2024/25, die ihre Gruppenphase der WM-Qualifikation nicht auf dem ersten oder zweiten Platz beendet haben.

Die 16 Teams, die sich für die Playoffs qualifizieren, werden in vier Gruppen mit jeweils vier Mannschaften eingeteilt. Die Playoffs innerhalb dieser vier Gruppen werden in einfachen Halbfinalspielen ausgetragen, gefolgt von den Endspielen innerhalb desselben Länderspiel-Fensters im März 2026.

Wurmbrand und Schöpf: So begründet Rangnick die Nominierung

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Bild: GEPA