Wurmbrand und Schöpf: So begründet Rangnick die Nominierung
Teamchef Ralf Rangnick hat mit der Nominierung von Rapid-Profi Nikolaus Wurmbrand für eine kleine Überraschung im ÖFB-Kader gesorgt. Außerdem steht mit Alessandro Schöpf vom Wolfsberger AC ein weiterer unerwarteter Name im Aufgebot für die beiden WM-Qualifikationsspiele im September gegen Zypern und Bosnien-Herzegowina.
Für den formstarken Wurmbrand ist es die erste Nominierung ins A-Nationalteam. Der 21-Jährige machte am vergangenen Wochenende mit einem Doppelpack beim 2:1-Auswärtssieg gegen den Wolfsberger AC auf sich aufmerksam und hatte auch wenige Tage zuvor bei der 1:2-Hinspielniederlage im ECL-Playoff gegen Györ den einzigen Rapid-Treffer erzielt.
Die jüngsten Leistungen von Wurmbrand haben ÖFB-Teamchef Rangnick nun zu einer Nominierung bewogen. „Wir haben ihn schon länger am Radar. Er hat richtig gute Spiele gemacht, zuletzt am Wochenende. Nicht nur wegen der zwei Tore, sondern auch ansonsten. Er bringt viel Tempo mit. Aufgrund der Entwicklung in den letzten Wochen hat er sich das verdient. Eine Nominierung soll immer auch eine Belohnung für die aktuellen Leistungen sein“, erklärte Rangnick.
HIGHLIGHTS | Wurmbrand-Doppelpack bei Rapid-Sieg in Wolfsberg
Schöpf feiert Nationalteam-Rückkehr
Durch die Berufung von Schöpf sehen sich Wurmbrand und der WAC-Mittelfeldspieler nun schneller wieder als gedacht. Für den 32-maligen Teamspieler Schöpf ist das Nationalteam zwar kein Neuland, die letzte Nominierung liegt jedoch schon dreieinhalb Jahre zurück. Sein bislang letztes Länderspiel absolvierte er im März 2022 unter Ex-Teamchef Franco Foda beim 2:2 im Test gegen Schottland.
Dank konstanter Leistungen beim Wolfsberger AC spielte sich der 31-Jährige nun wieder ins Blickfeld von Rangnick und wurde mit einer Nominierung ins Aufgebot belohnt.
„Bei Alessandro Schöpf ist es so, dass wir im zentralen Mittelfeld noch jemanden dazunehmen wollten. Er hat zuletzt gut gespielt, einen guten Eindruck hinterlassen. Nach allem, was ich an Informationen bekommen habe, ist er auch ein guter Junge, der sich gut einfügt. Er hat es sich aufgrund der Leistungen beim WAC verdient, dabei zu sein“, begründet Rangnick die Nominierung.
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