Rapid legt Grundstein für EL-Gruppenphase

via Sky Sport Austria

Der SK Rapid Wien schafft sich im Hinspiel gegen den FCSB eine annähernd optimale Ausgangslage für das Rückspiel im Play-off der UEFA Europa League. Mit einem 3:1-Heimsieg können die Hütteldorfer nächste Woche in Bukarest den Einzug in die Europa-League-Gruppenphase fixieren.

Nach einer energischen Anfangsphase war es Christoph Knasmüllner, der die Hütteldorfer bereits in der 5. Minute in Führung brachte. Nach einem Eckball der Gäste konterten die Hütteldorfer mustergültig, Knasmüllner verwandelte nach Zuspiel von Murg im Sechzehner, Bukarest-Goalie Balgradean blieb chancenlos.

Nur zehn Minuten später war es eben der Torschütze zum 1:0, der nach einer Notbremse vor dem eigenen Strafraum die erste Gelbe Karte der Partie sah. In der 20. Minute konnte sich Rapid-Keeper Strebinger nach einer Ecke der Gäste auszeichnen.

Sonnleitner legt nach

Nach einigen kleineren Chancen auf beiden Seiten, wobei Rapid die spielbestimmende Mannschaft blieb, köpfte Mario Sonnleitner (39.) die Gastgeber nach einer Ecke zur verdienten 2:0-Führung.

In der 45. Minute sorgte einer der Gäste für Aufregung. Nachdem ein FCSB-Spieler verletzt am Boden blieb, trat Popescu gegen Murg nach, sah dafür aber nur die Gelbe Karte. Bevor sich die Mannschaften dann in die Kabinen verabschieden konnten, meldeten sich die Rapid-Fans erneut mit “Gogo raus” Spruchbändern und Chören.

Block West fordert: “Gogo raus!”

FCSB mit druckvollem Wiederbeginn

Nur wenige Sekunden nach Wiederanpfiff brannte es im Strafraum des SK Rapid bereits lichterloh. Den Angriff von Florinel Coman konnte Strebinger zunächst noch halten, ehe Harlem-Eddy Gnohèrè nach Flanke von Alexandru Stan in der 47. Minute den Anschlusstreffer erzielte.

Rapid mit perfekter Antwort

Praktisch im Gegenzug zeichnete sich auf der anderen Seite dann aber Stefan Schwab (49.) aus. Nach einer missglückten Abwehr von FCSB-Keeper Balgradean zog der Kapitän der Hütteldorfer von der Strafraumgrenze ab und stellte auf 3:1 aus Sicht der Wiener.

Nach einer relativ ausgeglichenen Phase war es Thomas Murg, der in der 71. Minute mit einem Freistoß für Gefahr vor dem Tor der Gäste sorgte, zum Glück des FCSB verfehlte dieser aber knapp sein Ziel. Im Gegenzug zeigte Richard Strebinger, warum er die Nummer eins im Tor der Hütteldorfer ist und klärte dreimal hintereinander glänzend.

Hitzige Schlussphase

Nach mehrfachen Fouls an Rapid-Verteidiger Boli Bolingoli sah Mihai Pintilii in der 80. Minute verdienter Maßen die Gelbe Karte. Ab der 84. Minute agierten die Gastgeber dann aber in Unterzahl, nachdem Veton Berisha nach einem Foul mit Gelb-Rot vom Platz geschickt wurde. Letztendlich konnte aber auch das nichts mehr am 3:1-Heimsieg des SK Rapid Wien ändern.

Beitragsbild: GEPA

(Red./fv)