Real Madrid sinnt im „Clasico“ gegen Barcelona auf Revanche
Im „Clasico“ geht es für Real Madrid am Sonntag (16.15 Uhr) vor Heimpublikum um Wiedergutmachung für empfindliche Niederlagen in der Vorsaison. 2024/25 entschied der FC Barcelona alle vier Duelle der beiden spanischen Fußball-Erzrivalen bei einem Torverhältnis von 16:7 für sich und holte auch deswegen das nationale Triple aus Meisterschaft, Cup und Supercup. Im Gegensatz dazu blieben die „Königlichen“, bei denen David Alaba verletzt ausfällt, ohne Titel.
Immerhin führt Real die Ligatabelle nach neun Runden zwei Punkte vor Barca an. Zudem hatten die Katalanen nach einem starken Saisonstart zuletzt Probleme, was auch an großen Verletzungsproblemen liegt. Zehn Spieler sind derzeit außer Gefecht, darunter so prominente Kicker wie Robert Lewandowski, Dani Olmo, Raphinha oder Gavi.
Partylöwe Yamal nur außerhalb des Platzes in Topform
Jungstar Lamine Yamal ist wieder fit, kommt aber nicht wirklich auf Touren – was spanische Medien auch auf die Partylust des 18-Jährigen zurückführen. Aus diesem Grund habe es erst vor wenigen Tagen ein Treffen von Barca-Sportdirektor Deco mit Yamals Berater gegeben, wurde berichtet. Gegen alle Vorwürfe in Schutz genommen wurde der spanische Europameister von seinem Trainer Hansi Flick, der im Estadio Bernabeu wegen einer Sperre nicht auf der Bank sitzen darf.
Bei Real läuft es derzeit, abgesehen von einer empfindlichen 2:5-Derbyniederlage gegen Atletico, wie geschmiert. Die restlichen elf Bewerbspartien dieser Spielzeit wurden allesamt gewonnen, auch die Personalsorgen halten sich in Grenzen. „Wir sind auf dem aufsteigenden Ast, die Entwicklung ist gut“, stellte Trainer Xabi Alonso zufrieden fest. Angesichts des frühen Zeitpunkts in der Saison dürfe man den „Clasico“ nicht überbewerten. „Trotzdem hat das Match eine hohe Bedeutung, wegen des Spiels an sich, aber auch wegen der Meisterschaft und wegen der großen Wirkung, die es hat“, betonte der Baske.
(APA)/Beitragsbild: Imago
