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Reals doppelter Transferpoker! Alaba nur ein Druckmittel?

via Sky Sport Austria

David Alaba soll angeblich kurz davor stehen, bei Real Madrid zu unterschreiben. Doch die Gerüchte um den Bayern-Profi könnten lediglich eine Nebelkerze der Königlichen sein.

Der Vertrag von David Alaba beim FC Bayern läuft im Sommer aus. Eine Verlängerung mit dem Österreicher gilt mittlerweile als unwahrscheinlich. Deshalb ist der Abwehrchef der Münchner ins Visier zahlreicher internationaler Top-Klubs geraten.

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Real angeblich mit Alaba einig

Die Marca berichtete vor Kurzem, dass Real Madrid Alaba ein konkretes Angebot unterbreitet haben soll. Die Details: ein Vierjahresvertrag, der dem Bayern-Profi 10 Millionen Euro netto pro Jahr einbringt, es soll alles ausverhandelt sein und die Verkündung soll diese Woche stattfinden.

Nach Sky Informationen ist dies aber nicht der Fall. Es gibt kein konkretes Angebot von Real Madrid an Alaba, die Königlichen sind eine Option – eine sehr Ernsthafte – von insgesamt fünf Klubs und es wird auch keine Verkündung eines Transfers im Januar geben.

Wird David Alaba ein Königlicher? © Sky
Wird David Alaba ein Königlicher? © Sky

 

Nebelkerze von Real-Führung?

In “Transfer Update – die Show” bezieht der Journalist Jose Felix Diaz, der Verfasser des Marca-Artikels, Stellung und erklärt, woher er seine Informationen hat. Diese sollen aus der Führungsetage von Real stammen, meint Diaz. Dort seien sie sehr optimistisch, dass Alaba zu ihnen wechselt. In dem 28-Jährigen sehe Real die Lösung für die Probleme in der Innenverteidigung, er soll aber auch als Linksverteidiger eingesetzt werden.

Welche Intension aber verfolgt die Führungsetage von Real Madrid, wenn sie solch eine Information der Marca steckt? Sky Reporter und Transfer-Experte Max Bielefeld vermutet, dass es ihnen in Wirklichkeit um Sergio Ramos geht, der seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag in der spanischen Hauptstadt immer noch nicht verlängert hat.

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Real will Druck auf Ramos machen

Ramos möchte gerne für zwei Jahre bei 15 Millionen Euro netto verlängern. “Ich interpretiere das so, weil wir wissen ja, dass es dieses Angebot nicht gibt, dass die Führungsetage von Real Madrid indirekt Druck machen will auf ihren Kapitän, um zu sagen: ‘Hey Sergio, wenn du nicht zu unseren Konditionen den Vertrag unterschreibst, dann holen wir Alaba.’ Die Geschichte aus der Marca bekommt auch Ramos mit und denkt sich, dass er vielleicht doch nicht so hoch pokern kann, wie er es aktuell macht”, erklärt Bielefeld.

Es passt ins Bild, dass Ramos’ Bruder und Berater Rene Real zuletzt indirekt kritisierte, weil der Vertrag nicht früher verlängert wurde. Es knirscht also zwischen dem Kapitän und Real. David Alaba ist womöglich der “Leidtragende” eines klubinternen Machtkampfes zwischen der Führungsetage und Vereinslegende Ramos.

(skysport.de)

Beitragsbild: Imago