Reiner Geyer: “Es sind keine drei Punkte, aber es fühlt sich gut an.”

via Sky Sport Austria
  • Stephan Zwierschitz: „Gegen Salzburg ist jeder einzelne Punkt, den man macht, Gold wert.“
  • Walter Kogler: „Da haben die letzten ein, zwei Prozent phasenweise gefehlt.“
  • Philipp Schmidt: „Eigentlich spielt man in Österreich nicht so gerne gegen Salzburg, aber ja anscheinend liegt mir der Gegner.“
  • Philip Thonhauser: „Uns ging es vor allem um Solidarität und gleiche Wettbewerbschancen, ich glaube das ist ein ganz ein wichtiger Punkt.
  • Marco Rose: „Wir haben doch schon auch ein paar grundlegende Dinge vermissen haben lassen.“

2:2 (1:1)

Schiedsrichter: Christian-Petru Ciochirca

(Trainer ):

…über das Spiel: „Im Endeffekt ist es ein Punkt, aber es fühlt sich gut an. Salzburg hat schon ganz besondere Qualität, man sieht es immer wieder auf jeder Position. Sie sind auch richtig gut eingespielt. Ja es ist kein Sieg, es sind keine drei Punkte, aber es fühlt sich schon gut an.“

…über Patrick Schmidt: „Er hat sich in den letzten Wochen immer mehr aufgedrängt. Es ist schön für ihn, schön für uns, dass er das heute auf den Platz bekommen hat.“

…über die bekommenen Gegentore, die aus Fehlern entstanden sind: „Es gibt kein Fußballspiel ohne Fehler und Fehler machen die anderen auch. Es waren auch heute wieder viele Momente dabei, die wir mitnehmen und auf die wollen wir uns konzentrieren.“

…auf die Frage, wie viel Geyer steckt bereits im Team: „Man arbeitet fünf Wochen mit einer Mannschaft und man versucht gewisse Dinge zu vermitteln. Es steht steckt auch viel drinnen von jedem einzelnen Spieler: Viel Engagement , viel Einsatz, viel Herz.

(Spieler ):

…in der Halbzeitpause warum er gegen Salzburg so oft trifft: „Ich habe keine Erklärungen dafür. Eigentlich spielt man in Österreich nicht so gerne gegen Salzburg, aber ja anscheinend liegt mir der Gegner. Salzburg ist ein super Team und ich bin froh, dass ich gegen die so viele Tore schießen kann.“

…nach dem Spiel über seine Treffer: Es hat in meinem Kopf jetzt nicht so eine große Rolle gespielt, wie viel Tore ich schieße. Aber natürlich bin sehr froh, dass ich mit zwei Toren der Mannschaft helfen konnte. Das ist das Wichtigste, dass wir als Mannschaft gut auftreten und ich glaube, das haben wir heute bewiesen. Ich bin froh, dass wir’s über die Zeit gebracht haben und bin froh, dass wir den Punkt mitnehmen können.“

…darüber, was der das Ergebnis bedeutet: „Ja man kann sagen, das ist fast wie ein Sieg. Gegen Salzburg darf man sich nie viel erwarten. Wir haben uns einfach vorgenommen, dass wir wirklich als Mannschaft auftreten und alles reinhauen.“

…über seinen Spitznamen „Pippo“: „Ich habe von Inzaghi den Spitznamen, das ist seit der U6 so. Ich hoffe, dass ich einmal eine ähnliche Torquote haben kann wie er. Er war ein unglaublicher Vollblutstürmer und natürlich auch ein großes Vorbild.“

(Spieler ):

…über das Spiel: „Gegen Salzburg ist jeder einzelne Punkt, den man macht Gold wert. Heute sind wir sehr früh in Rückstand geraten und dass wir da gegen Salzburg noch einmal zurückkommen, ist aller Ehren wert. Ich glaube, auch wenn Salzburg natürlich spielerisch besser gewesen ist, haben wir uns den Punkte mehr als verdient heute.“

…ob ihn Minamo beim Gegentor behindert hat: „Schwer zu sagen, ich müsste mir die Situation noch einmal anschauen. Fakt ist, dass ich schon mit dem linken Fuß klären kann, dann wäre das alles nicht passiert.“

…über Doppeltorschütze Patrick Schmidt: „Patrick Schmidt hat ja den Spitznamen „Pippo“. Da hat es einmal einen Stürmer gegeben, der war ihm sehr ähnlich, nämlich Pippo Inzaghi. Von dem hat er den Spitznamen. Ich hoffe, dass unser Pippo genauso weitermacht und dass er weiterhin so viele Tore macht.“

(Präsident ):

…vor dem Spiel über die aktuelle Stimmung im Verein: „Es geht uns gut, wir haben ambitionierte Ziele und einen neuen Plan. Ich bin sehr positiv und optimistisch, dass wir sehr bald wieder in die Spur kommen.“

…über die Zeit nach Trainerwechsel: „Man hat zwar punktemäßig noch nicht das gewünschte Ergebnis eingefahren, aber ich denke, wir haben eine sehr, sehr ambitionierte Struktur. Wir haben einen ambitionierten Plan und arbeiten sehr intensiv. Und wenn man sich das Training ansieht und die Intensität des Trainings, glaube ich, ist es nur eine Frage der Zeit bis das auch entsprechend zum Erfolg führt.“

…über die aktuellen Verhandlungen der Fernsehgelder: „Wir haben schon die Mehrheit der Klubs, immerhin haben sich sieben Vereine unserem Antrag angeschlossen. Uns ging es vor allem um Solidarität und gleiche Wettbewerbschancen, ich glaube das ist ein ganz ein wichtiger Punkt. Und gerade bei der Frage nach der Zuschauerzahl ist diese Wettbewerbsgleichheit derzeit nicht gegeben, weil die absolute Zuschauerzahl glaube ich ein denkbar ungeeignetes Maß ist, um Leistung zu beurteilen.

…. über die damalige bei Vertragsunterzeichnung: „Ich habe auch damals schon dagegen gestimmt, muss ich ehrlich sagen. Wir haben damals schon kritisiert, dass die absoluten Auslastung wahrscheinlich wettbewerbsrechtlich bedenklich ist. Ich denke, dass eine relative Auslastung hier wesentlich vernünftiger wäre. Schlussendlich geht es ja um ein volles Stadions und nicht um die Größe des Stadions per se.

…ob er überrascht gewesen sei, dass sich Vereine wie Altach oder Hartberg gegen den aktuellen Vorschlag gestellt haben: „Also überrascht ist vielleicht gelinde ausgedrückt. Ich bin einigermaßen erstaunt darüber, dass das so passiert, wenn man bedenkt, um welche Beträge es hier geht. Aber scheinbar gibt’s dort finanzielle Mittel, die wir so nicht aufbringen können. Meiner Meinung nach ist es auch eine Verantwortung den Sponsoren gegenüber oder auch den Geldgeber aus der öffentlichen Hand, hier richtig zu agieren und sorgsam umzugehen.

…über die weiter Vorgehensweise in Sachen Fernsehgelder: „Es wurde vereinbart Arbeitsgruppen einzurichten, die die Schwachstellen des jetzigen Verteilungsschlüssels überarbeiten sollen und es gibt natürlich auch rechtliche Prüfungen, welche Möglichkeiten bestehen. Wir prüfen alle Möglichkeiten, aber es geht vor allem darum, dass wir ligaintern in einer Arbeitsgruppe das Thema ganz intensiv weiterbesprechen. Es geht hier in der Sache hart, im Ton verbindlich.“

(Trainer ):

…über das Schmidt: „Es freut mich für den jungen persönlich natürlich, aber uns tut es ein Stück weit weh natürlich. Aber ich glaube, er hat richtig Spaß gemacht, er ist happy, hat seiner Mannschaft heute damit geholfen und uns weh getan.“

…ob ihm seine Mannschaft heute Spaß gemacht hat: Wer mich kennt, der weiß, dass ich immer zu meinen Jungs stehe. Aber wir haben doch schon auch ein paar grundlegende Dinge vermissen haben lassen. Es geht natürlich vor allem immer um den Kopf, um die Bereitschaft Dinge anzunehmen.“

…über das Gegentor nach der Pause: „Wenn man natürlich auch darüber redet und es vorher zeigt, dann sollte man es versuchen zu vermeiden. Aber nochmal, es hat heute ein bisschen in das Bild von uns gepasst. Jeder weiß, was die Mannschaft in der letzten Monaten gespielt hat und heute haben wir das dann in der ersten Halbzeit über weite Strecken nicht auf den Platz bekommen.“

(Sky Experte):

…in der Pause über das 1:0 von Munas Dabbur: „Ich denke, dass es Abseits war. Man hätte abseits geben müssen, denn die Situation war unmittelbar bei Minamino und wenn er dort im Abseits steht, muss man normal Abseits geben. Aber trotzdem, das Tor wäre noch leicht zu verhindern gewesen.“

…nach dem Spiel über die Leistung der Salzburger: „Sie haben heute phasenweise das Tempo nicht so hoch gehalten wie in anderen Spielen, in der Defensive waren sie zeitweise auch nachlässig und sie haben allgemein nicht den Auftritt gehabt, den wir jetzt sehr, sehr oft im Herbst von Salzburg gesehen haben. Da haben die letzten ein, zwei Prozent phasenweise gefehlt und deswegen haben sie sich heute auch so schwer getan.“

…über Aufteilung der TV-Gelder: „Es ist immer schwierig. Es gibt so viele Argumente den TV-Kuchen zu verteilen, so dass man nie eine Lösung findet wird können, mit der alle Vereine zufrieden sind. Für mich wäre nur wichtig, dass der Österreicher-Topf bleibt. Ich finde ihn ganz wichtig, für die Liga und die österreichischen Spieler.

(Sky Experte):

…in der Pause über das 1:0 von Munas Dabbur: „Ich glaube nicht, dass Minamino hier behindert hat, sondern der war freiliegend der Ball. Ich glaube, er hat nicht eingegriffen.“

…über Patrick Schmidt: „Mittlerweile werden sie in Salzburg dann vorsichtig sein, wenn er aufläuft, weil diese Quote ist natürlich nicht ohne, die er hat. Man kann hier wirklich von einem Lieblingsgegner sprechen, wenn man das so sagen darf. Er ist halt ein Spieler, der geht in die Tiefe und fordert den Ball und hat auch noch die nötige Grundschnelligkeit, um Salzburg weh zu tun.“

…über den überraschenden Punktverlust der Salzburger: „Das, was für mich überbleibt ist, dass diese Mannschaft einfach als Mentalitätsmonster bekannt geworden ist und natürlich auch – und das ist das Schöne am Fußball – es menschelt. Und sie sind keine Maschine und dann darf man auch einmal so eine Halbzeit spielen wie heute.“