Riiber im ersten Kombi-Training stark – Lamparter fällt ab
Der Norweger Jarl Magnus Riiber ist nach knapp vierwöchiger Wettkampfpause bei den Weltmeisterschaften in Planica vorerst stark zurückgekommen. Der norwegische Kombinierer nahm etwa dem Tiroler Johannes Lamparter in jedem der drei am Donnerstag absolvierten Normalschanzen-Trainingssprünge bei ähnlichen Bedingungen rund sechs Meter ab. Nur der bekannt starke japanische Springer Ryota Yamamoto hielt da mit. Lamparter reihte sich auf den Rängen neun, zehn und acht ein.
Der weiteste Sprung des Weltcupführenden ging auf 97,5 m, Titelverteidiger Riiber landete da bei 104 m. Die gleiche Weite erreichte Franz-Josef Rehrl, der Stärkste des angetretenen ÖSV-Quintetts. Der Steirer klassierte sich durchwegs in den Top Fünf. In der rot-weiß-roten Rangordnung folgten Stefan Rettenegger, Martin Fritz und Lukas Greiderer. Die Nominierung des ÖSV-Quartetts für den Normalschanzenbewerb am Samstag wurde für den Nachmittag angekündigt. Der Salzburger Mario Seidl hatte am Vortag krankheitsbedingt für die Titelkämpfe passen müssen.
Zu rechnen sein wird wohl auch mit Lamparters Weltcup-Verfolgern Jens Luraas Oftebro (NOR) und Julian Schmid (GER), die beiden guten Langläufer kamen mit der Schanze vorerst sehr gut zurecht.
(APA)
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