Rossi & Kasper siegen in NHL: Rot-weiß-roter Erfolgstag
Marco Rossi und Marco Kasper haben in der nordamerikanischen Eishockeyliga NHL jeweils Siege eingefahren.
Rossi feierte am Donnerstag (Ortszeit) mit Minnesota Wild einen 5:3-Erfolg bei den Edmonton Oilers. Beim Finalisten der Vorsaison gelang Minnesota der 13. Sieg im 19. Saisonspiel, womit das Team des 23-jährigen Vorarlbergers den zweiten Platz in der Western Conference festigte. Kasper durfte über einen späten 2:1-Heimsieg gegen die New York Islanders jubeln.
In Edmonton brachte Superstar Leon Draisaitl die Gastgeber bereits nach 27 Sekunden in Führung. Doch Minnesota gelang durch Matt Boldy (10.) im ersten Drittel der Ausgleich, danach brachten Marcus Foligno (24.), Marcus Johansson (30.) und Frederick Gaudreau (38., 50.) per Doppelpack die Gäste auf die Siegerstraße. Rossi (23) wirkte etwa eine Viertelstunde auf dem Eis mit.
Die Red Wings beendeten ihre Niederlagenserie von drei Spielen indes durch ein spätes Tor von Lucas Raymond 52 Sekunden vor Spielende. Für Detroit war es der achte Erfolg in der laufenden Saison. Der 20-jährige Kasper kam auf 16:52 Minuten Eiszeit.
Oilers nach Niederlage gegen Rossi abgeschlagen im Playoff-Rennen
Während die Oilers mit 22 Punkten weiter am unteren Ende der Playoff-Plätze stehen, läuft es für Draisaitl persönlich sehr gut. Mit nun 15 Saisontoren steht der Kölner auf dem geteilten ersten Rang der Liga.
Nächster Rossi-Assist: Minnesota holt Auswärtssieg in St. Louis
Auch die deutschen Stürmer Tim Stützle und die Ottawa Senators verloren erneut. Gegen die Vegas Golden Knights gab es ein knappes 2:3. Der Anschlusstreffer durch Drake Batherson im letzten Drittel, bei dem der Senators-Profi einen Assist lieferte, reichte nicht mehr für eine Aufholjagd. Ottawa bleibt in der Eastern Conference Vorletzter.
Grund zum Jubeln hatte hingegen Lukas Reichel. Reichel beendete mit dem Tabellenletzten Chicago Blackhawks die Sieglosserie von drei Spielen mit einem 3:1 ausgerechnet gegen Champion Florida Panthers, blieb aber in neun Minuten Eiszeit ohne Scorerpunkt. Nico Sturm fehlte beim 2:3 der San Jose Sharks gegen die St. Louis Blues erneut wegen einer Oberkörperverletzung.
Wadenbeinbruch: Owetschkin muss länger pausieren
Eine längere Verletzungspause wartet hingegen auf Superstar Alexander Owetschkin. Der 39-jährige Russe hatte sich beim 6:2-Auswärtssieg bei Utah HC am Montag ein gebrochenes linkes Wadenbein zugezogen und wird vier bis sechs Wochen ausfallen, wie die Washington Capitals mitteilten. Owetschkin hält bei 868 NHL-Toren, ihm fehlen nur mehr 26 Treffer auf den Allzeit-Torrekord von Wayne Gretzky (894).
Der 39-Jährige, bereits seit 2005 in der NHL, hatte einen herausragenden Saisonstart hingelegt, mit 15 Toren in 18 Spielen führte er zum Zeitpunkt seines Ausfalls die ligaweite Liste an. Er muss nun allerdings ungewöhnlich lange warten, um diese Jagd wieder aufzunehmen: Owetschkin dürfte mindestens 13 Spiele verpassen, möglicherweise gar sämtliche 19 Spiele bis zum Jahresende. So lange fehlte der Russe in seiner Karriere bislang nie, überhaupt verpasste er insgesamt erst 59 NHL-Partien.
(APA/SID).
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