Rückenprobleme: Pöltl beendet dritte Toronto-Pleite vorzeitig
Für die Toronto Raptors und Jakob Pöltl hat es am Montag (Ortszeit) in der National Basketball Association (NBA) auch bei den San Antonio Spurs nichts zu holen gegeben.
Die Kanadier erlitten bei Jakob Pöltls Ex-Club mit 103:121 die dritte Niederlage in Folge. Der 30-jährige Wiener verbuchte je zwei Punkte und Rebounds sowie je einen Assist und Block in 23:58 Minuten auf dem Parkett. Zu Beginn des Schlussviertels ging er an einem gebrauchten Abend mit Rückenproblemen vorzeitig in die Kabine.
Die von Victor Wembanyama mit 24 Punkten und 15 Rebounds angeführten Spurs landeten einen Start-Ziel-Sieg und gewannen damit auch das vierte Saisonspiel. „Sie haben das erste Viertel dominiert (41:29, Anm.), wir mussten die ganze Zeit einem Rückstand nachlaufen und sind nie nah genug herangekommen. Wir müssen uns in den nächsten Spielen defensiv verbessern“, stellte Pöltl fest. Er hatte die Partie in San Antonio bei noch gut neun Minuten auf der Uhr verlassen. RJ Barrett erzielte 25 Punkte für Toronto.
Am Mittwoch kehren die Raptors in die eigene Halle zurück. Sie treffen mit den Houston Rockets neuerlich auf ein Team aus Texas. Der kommende Gegner feierte mit 137:109 gegen die Brooklyn Nets den ersten Erfolg im Spieljahr.
Titelverteidiger weiter makellos
Wie San Antonio ist auch Oklahoma City Thunder weiter makellos unterwegs. Der Titelverteidiger feierte mit 101:94 bei den Dallas Mavericks den vierten Sieg im vierten Spiel. Die Chicago Bulls halten nach einem 128:123 gegen die Atlanta Hawks ebenso bei einer 3:0-Bilanz wie die Philadelphia 76ers, die gegen Orlando Magic 136:124 gewannen. Nikola Jokic führte die Denver Nuggets mit 25 Punkten, 19 Rebounds und zehn Assists zu einem 127:114 bei den Minnesota Timberwolves. Der Serbe schrieb damit zum dritten Mal hintereinander dreifach zweistellig an. Die Boston Celtics landeten im vierten Anlauf den ersten Sieg. Der NBA-Rekord-Champion setzte sich bei den New Orleans Pelicans mit 122:90 durch.
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Fehlstart für Orlando perfekt
Für die Orlando Magic um den deutschen Welt- und Europameister Franz Wagner ist der Fehlstart in die neue NBA-Saison nach der nächsten Pleite endgültig perfekt. Das 124:136 bei den Philadelphia 76ers war bereits die dritte Niederlage im vierten Spiel, Orlando hatte nur zum Auftakt in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga gesiegt.
Der Berliner Wagner kam im ersten von fünf aufeinanderfolgenden Auswärtsspielen auf 22 Punkte, sein Nationalmannschaftskollege Tristan da Silva ging leer aus. Topscorer der Magic war Paolo Banchero (32). Für die Sixers glänzte vor allem Tyrese Maxey (43), der frühere MVP Joel Embiid wurde wegen der Folgen seiner Knie-OP in der Sommerpause geschont.
„Jedes Mal, wenn neue Spieler dazukommen, ist eine Umstellung nötig. Jedes Mal, wenn man einen neuen Spielstil entwickelt, gibt es eine Eingewöhnungsphase“, sagte Magic-Headcoach Jamahl Mosley: „Die Chemie wird sich weiter entwickeln.“
Philadelphia ist eines von vier Teams, die noch ungeschlagen sind. Auch die San Antonio Spurs (121:103 gegen die Toronto Raptors), Chicago Bulls (128:123 gegen die Atlanta Hawks) und Titelverteidiger Oklahoma City Thunder um den deutschen Center Isaiah Hartenstein (102:94 bei den Dallas Mavericks) haben noch eine weiße Weste.
Hartenstein glänzte in Texas mit einem Double-Double, der 27-Jährige kam auf 16 Punkte und zwölf Rebounds. Bester Werfer bei OKC war MVP Shai Gilgeous-Alexander (23). Bei Dallas musste sich Cooper Flagg, erster Pick im diesjährigen NBA-Draft, mit zwei Punkten begnügen. Der Guard traf nur einen von neun Würfen aus dem Feld.
Orlando hatte zum Auftakt Miami Heat niedergerungen, danach setzte es Pleiten gegen die Hawks, Bulls und nun Philadelphia. Weiter geht es in Detroit, Charlotte, Washington sowie Atlanta.
(APA/SID).
Beitragsbild: Imago.
