Leipzig setzt sich nach 2:0 über Braunschweig weiter ab

Pünktlich zum Rückrundenstart fliegt RB Leipzig der Zweitliga-Konkurrenz förmlich davon. Ein überlegen herausgespielter 2:0-Sieg gegen Eintracht Braunschweig hat die Sachsen dem Bundesliga-Aufstieg wieder ein Stück näher gebracht.

Denn der bislang ärgste Verfolger der Mannschaft von Trainer Ralf Rangnick leistete sich am 20. Spieltag einen klassischen Fehlstart. Nach einer schwachen Leistung verlor der SC Freiburg beim VfL Bochum mit 0:2, der Rückstand auf den Tabellenführer aus der Messestadt beträgt nun schon sechs Punkte.

„Es war eine verdiente Niederlage, weil wir es nicht geschafft haben, unsere Chancen zu verwerten“, musste Freiburgs Trainer Christian Streich einräumen, der aber auch für den Gegner ein Lob parat hatte: „Der VfL hat zweimal gegen uns gewonnen, also wird er um den Aufstieg mitspielen.“

Mit ihrem Dreier wahrten aber nicht nur die einstmals unabsteigbaren Bochumer ihre Chancen auf die Rückkehr in Liga eins. Auch der 1. FC Nürnberg überzeugte mit einem clever herausgespielten 1:0-Erfolg bei 1860 München. „Toll, dass wir auch im neuen jahr gleich eine Duftmarke setzen konnten“, sagte Club-Coach Rene Weiler.

Gut im Aufstiegsrennen ist auch nach wie vor der FC St. Pauli. Im Duell der ehemaligen Bundesligisten setzten sie sich bei der SpVgg Greuther Fürth mit 2:0 durch. Nun folgen zwei Heimspiele für die Norddeutschen, eine gute Gelegenheit, sich weiter an der erweiterten Tabellenspitze zu behaupten.

Im Kampf um den Klassenerhalt konnte keiner der besonders abstiegsgefährdeten Klubs punkten. Besonders bitter dabei die 0:1-Heimniederlage von Fortuna Düsseldorf gegen den 1. FC Heidenheim beim ersten Pflichtspiel von Marco Kurz auf der Trainerbank der Rheinländer. Der neue Coach war ernüchtert: „Unser Weg ist lang, wir werden weiter hart daran arbeiten müssen, uns positive Ergebnisse zu verdienen.“

Lieberknecht beeindruckt von Leipzig

Noch viel weiter ist der Weg aus dem Tabellenkeller für den TSV 1860 München, der mit dem gleichen Resultat vor eigenem Publikum gegen Nürnberg verlor. Dementsprechend machte sich bei Coach Benno Möhlmann schon erste Resignation breit: „Wenn wir ohne Tore so weiterspielen, dann werden wir wenige Chancen haben, die Klasse zu halten“, sagte der Routinier.

Auch Möhlmanns Trainerkollege Stefan Effenberg blieb mit Bundesliga-Absteiger SC Paderborn (0:1 beim SV Sandhausen) ohne Punkte, ist aber von einer Wende zum sportlich Besseren überzeugt: „Wenn wir so weiterarbeiten und auch den Glauben nicht verlieren, dann werden die Ergebnisse kommen. Wir werden den Klassenerhalt schaffen.“

Der Spieltag wird am Rosenmontag (20.15 Uhr/Sky und Sport1) mit der Partie zwischen Arminia Bielefeld und dem MSV Duisburg abgeschlossen. Mit einem Auswärtssieg würden die Gäste den letzten Tabellenplatz verlassen und sich auf Rang 17 verbessern.

SID af tl

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