Schicker Jauk

Schicker-Abschied: Sturm-Verantwortliche bedanken sich für „großartigen Einsatz“

Der Abgang ist nun amtlich: Geschäftsführer Sport Andreas Schicker verlässt den SK Sturm Graz und heuert bei der TSG Hoffenheim an. Zum Abschied richten sich die Grazer Verantwortlichen mit emotionalen Worten an den Neo-Bundesliga-Funktionär.

So bedankt sich Vereinspräsident Christian Jauk „für den großartigen Einsatz, den er für unseren SK Sturm Graz und die gesamte Sturmfamilie geleistet hat“. Die Entscheidung für Schicker vor vier Jahren sei „damals eine mutige Entscheidung“ gewesen, diese habe Schicker aber mehr als nur gerechtfertigt.

Fix! Schicker wechselt zu Hoffenheim

Geschäftsführer Wirtschaft Thomas Tebbich bedankt sich bei einem „großartigen Partner in der Geschäftsführung, mit dem die Zusammenarbeit zwischen Geschäftsstelle und sportlicher Abteilung hervorragend harmonierte“. Auch er wünscht Schicker das Beste auf dem weiteren Karriereweg.

Schicker selbst äußert sich unter anderem in einem Video an die Sturm-Fans und bedankt sich auch hier für die erfolgreiche Zeit in Graz. „Ich habe hier die Chance bekommen, mich zu beweisen – dafür bin ich extrem dankbar“, erklärt er außerdem via Sturms Aussendung.

Die Sturm-Statements im Wortlaut:

Präsident Christian Jauk erklärt dazu: „Andreas Schicker vor vier Jahren zum Geschäftsführer Sport zu bestellen, war damals eine mutige Entscheidung, für die es auch Kritik gab. Vier Jahre später wissen wir, dass wir uns damals nicht besser entscheiden hätten können. Andis fachliche Kompetenz, gepaart mit seinen menschlichen Qualitäten sowie seinen natürlichen Instinkten und Gespür, haben in großartiger Arbeit für den SK Sturm gemündet. Dass sportliche Erfolge wie die unseren in den vergangenen Jahren – an denen Andreas Schicker als Geschäftsführer Sport großen Anteil hatte – Begehrlichkeiten wecken, ist nur natürlich im Fußball.

Uns war wichtig, eine Lösung zu finden, mit der wir uns alle in die Augen schauen können, das ist uns gelungen. Wir wünschen unserem ,Steirerbuam‘ alles Gute für seine Zukunft und bedanken uns für den großartigen Einsatz, den er für unseren SK Puntigamer Sturm Graz und die gesamte Sturmfamilie geleistet hat. Andi Schicker ist in Graz und beim SK Sturm immer herzlich willkommen!“

Geschäftsführer Wirtschaft Thomas Tebbich betont: „Andreas Schicker hat in den vergangenen Jahren ausgezeichnete Arbeit für den SK Sturm geleistet und war stets ein großartiger Partner in der Geschäftsführung, mit dem die Zusammenarbeit zwischen Geschäftsstelle und sportlicher Abteilung hervorragend harmonierte. Wir haben als Gesamtverein in den letzten Jahren eine tolle Entwicklung genommen, die ohne dieses Vertrauen und gegenseitige Wertschätzung nicht möglich gewesen wäre. Ich wünsche Andi alles erdenklich Gute für seine weiteren Aufgaben und bin überzeugt davon, dass er seinen Weg weiter machen wird!“

Stöger über Schicker-Wechsel: „Eine große Chance für ihn“

Andreas Schicker sagt via Aussendung zu seinem Abgang: „Die vergangenen sechs Jahre beim SK Sturm im Rückspiegel zu betrachten, fällt nicht leicht. Ich möchte mich beim gesamten Verein, dem Präsidenten und Vorstand, meinem Geschäftsführer-Kollegen Thomas, dem gesamten Trainerteam, allen Spielern, Betreuern und Mitarbeitern sowie den großartigen Fans dieses Klubs für eine fantastische Zeit bedanken. Ich habe hier die Chance bekommen, mich zu beweisen – dafür bin ich extrem dankbar. Die Erfolge der letzten Jahre – die Titel, die Spieler, die aus Graz den Schritt in den europäischen Topfußball geschafft haben, sowie die Gesamtentwicklung des Vereines und der Mannschaft – machen mich extrem stolz.

Ich habe nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass ich irgendwann den Sprung in die deutsche Bundesliga machen möchte, dennoch ist mir diese Entscheidung nicht leicht gefallen. Trotzdem bin ich davon überzeugt, dass nun der richtige Zeitpunkt – sowohl für mich, als auch für den Verein, um sich neu aufzustellen – für diesen Wechsel gekommen ist. Ich freue mich auf die Aufgaben, die auf mich warten – kann aber versprechen, dass die Steiermark immer meine Heimat bleiben wird, ich den SK Sturm weiter genau verfolgen werde und diesem Verein für immer verbunden bleibe.“

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(Red./SK Sturm Graz.)

Beitragsbild: GEPA.