Schmid ab Sommer nicht mehr WAC-Coach
Nächster Trainerwechsel in der ADMIRAL Bundesliga: Der Wolfsberger AC beendet die Zusammenarbeit mit Coach Manfred Schmid mit Saisonende. Das vermeldet der Verein am Donnerstag.
Nach dem Trainerwechsel der Wiener Austria entschließt sich damit der nächste Europacup-Playoff-Teilnehmer der Liga zu einem Trainerwechsel. Schmid wird die Lavanttaler allerdings noch in den kommenden Spielen betreuen: Im Duell gegen die WSG Tirol (Samstag ab 16 Uhr LIVE & EXKLUSIV auf Sky Sport Austria 4!), im Playoff-Halbfinale gegen die Austria sowie im Erfolgsfall in zwei weiteren Partien gegen den TSV Hartberg oder Austria Klagenfurt.
„Wir hatten ein langes konstruktives und wertschätzendes Gespräch, in dem wir gemeinsam zu diesem Entschluss gekommen sind. Ich möchte mich bei Manfred Schmid bedanken und wünsche mir noch erfolgreiche Spiele im Playoff“, sagt WAC-Präsident Dietmar Riegler.
Manfred Schmid sagt zum Ende der Zusammenarbeit: „Es ist eine absolut saubere und vernünftige Trennung. Ich bin Präsident Riegler für das ehrliche und offene Gespräch sehr dankbar. Dementsprechend werden wir nach einer 1,5-jährigen Zusammenarbeit im Guten auseinandergehen. Ich freue mich, dass ich den WAC mit einer soliden sportlichen und finanziellen Basis übergeben kann. Jetzt liegt mein voller Fokus auf den verbleibenden Spielen, in denen wir unser Ziel noch erreichen wollen.“
Schmid über mögliche Austria-Rückkehr: „Mit mir hat keiner gesprochen“
Ein Nachfolger des scheidenden Wolfsberger Betreuers steht vorerst noch nicht fest, die Suche dürfte mit Saisonende Fahrt aufnehmen.
Riegler Anfang Mai über Schmid-Zukunft: „… außer es kommt was Blödes dazwischen“
Schmid übernahm den WAC im März des Vorjahres, in bislang 44 Partien verzeichnet der Ex-FAK-Trainer eine nahezu ausgeglichene Bilanz von 17 Siegen, 14 Remis und 13 Niederlagen. Nachdem Schmid im Vorjahr als Nachfolger von Robin Dutt den ersten Platz der Qualifikationsgruppe erreichte, verpasste der WAC auch in dieser Saison die Meistergruppe.
(Red.)
Beitragsbild: GEPA.
