Shiffrin gewinnt Gold im WM-Super-G – Debakel für ÖSV-Damen
Kein Top-Ten-Platz
„Ich war einfach bei zwei Toren ein bisschen zu gerade. Da darfst dir keine Fehler leisten, da waren leider zwei dabei. Ich habe riskiert und leider nichts gewonnen“, sagte Schmidhofer im ersten ORF-Interview.
Shiffrin durfte dagegen über ihre bereits vierte Goldmedaille bei einer WM jubeln, jedoch erstmals in einer Speed-Disziplin, nachdem sie zuletzt von 2013 bis 2017 drei Mal en suite Slalom-Weltmeisterin geworden war. „Ich habe das wirklich nicht erwartet. Das ist wirklich verrückt, nur zwei Hundertstel vor der Zweiten, fünf vor der Dritten und sieben vor der Vierten“, meinte die Siegerin und verwies darauf, dass durch die Probleme bei der Anreise „nur die Hälfte“ ihrer Ausrüstung bis Dienstag in Schweden eingetroffen war. Die viertplatzierte Deutsche Viktoria Rebensburg (0,07) verpasste das Stockerl hauchdünn.
Lindsey Vonn stürtzt
Shiffrins Landsfrau Lindsey Vonn sorgte mit ihrem spektakulären Sturz nach einem Fahrfehler für einen Schreckmoment. Die 34-Jährige, die ihre Karriere nach der WM beenden wird, war aber in der Lage, nach mehrminütiger Unterbrechung selbst ins Ziel zu fahren. „Mein Kopf tut weh, und ich habe einen blauen Fleck“, sagte Vonn im Ziel und deutete auf ihr Gesicht. Sie sei mit der „falschen Brille“ unterwegs gewesen und habe deshalb eine „Welle übersehen“. Vonn bestätigte aber sogleich, dass sie „auf jeden Fall“ in der Abfahrt am Sonntag antreten werde.
Bild: GEPA