„Skandal“ und „Wrestlingkampf“: Ingolitsch über seine Rote Karte

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Der SK Sturm sichert sich mit dem späten 2:2-Ausgleich einen Punkt gegen die SV Ried – doch vor allem für den Grazer Trainer Fabio Ingolitsch geriet das Ergebnis der Partie aufgrund seiner späten Roten Karte fast in den Hintergrund.

Der Sturm-Coach rannte unmittelbar nach Schlusspfiff zu Schiedsrichter Safak Barmaksiz und konfrontierte ihn mit dessen Entscheidungen: „Ich bin direkt nach dem Spiel, natürlich voller Emotionen, zu dem Schiedsrichter und habe ihm gesagt, dass seine Leistung heute ein Skandal war. Ich habe ihn nicht beschimpft, ich wollte meine Gefühlslage äußern“, präzisierte Ingolitsch seine Worte danach im Sky-Interview. Hinter den Kulissen folgte laut ihm dann ein weniger emotionaler Austausch: „Ich war auch schon gemeinsam mit unserem Sportdirektor in der Kabine und habe mich dafür entschuldigt, dass ich zu ihm laufe.“

Ingolitsch zu Schiedsrichter: „Leistung ein Skandal!“

Großer Aufreger aus Sicht des Trainers war der Rieder Führungstreffer zum zwischenzeitlichen 2:1, als Isaac Kiese Thelin Sturms Jon Gorenc Stankovic mit vollem Körpereinsatz tackelte: „Das ist ja eigentlich wie ein Wrestlingkampf. Jon will zum Ball gehen, zum Ball schauen. Von hinten kommt jemand mit 100 Kilo, mit Speed, beide Hände aufgestützt auf die Schultern“, ärgerte sich Ingolitsch über die Situation des gültigen Gegentreffers.

VIDEO: Thelin-Führungstor für Ried

Etwas nüchterner beurteilt er die ärgerliche Rote Karte seines Spielers Arjan Malic nach dessen als Tätlichkeit geahndeter Aktion kurz vor der Pause: „Ich finde klare Worte zu meinem Spieler, weil es das Einzige ist, das ich beeinflussen kann, dass er das einfach nicht machen braucht. (…) Ried hätte mit elf zu elf heute bei Weitem keine Chance gegen uns gehabt, weil für das waren wir viel zu stark.“

VOTING: Rechtmäßiger Platzverweis für Malic?

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