WISLA,POLAND,20.NOV.20 - NORDIC SKIING, SKI JUMPING - FIS World Cup, large hill, men, qualification. Image shows Michael Hayboeck (AUT). Photo: GEPA pictures/ Wrofoto/ Piotr Hawalej - ATTENTION - NO USAGE RIGHTS FOR POLISH CLIENTS

Skispringen: Hayböck in Wisla-Quali Vierter, Pole Stoch voran

via Sky Sport Austria

Michael Hayböck war am Freitag in der Qualifikation für den Skisprung-Weltcupauftakt in Wisla als Vierter der bestplatzierte Österreicher. Der 29-Jährige, der im Training seine Steigerung vor dem WM-Winter angedeutet hatte, landete bei 127 m (121,1 Punkte). Bester war der polnische Lokalmatador Kamil Stoch mit 132 m (135,3). Weltcupsieger Stefan Kraft war vor dem Teambewerb am Samstag (16.00 Uhr) als 22. nur der fünftbeste ÖSV-Springer (118 m/108,3).

Alle sechs Österreicher sind in der Einzelkonkurrenz am Sonntag (16.00 Uhr/live ORF 1) dabei. Gute Leistungen in der Ausscheidung boten Daniel Huber als Neunter (121,5 m/117,1) und Jan Hörl als Elfter (122 m/114,3) unmittelbar vor Philipp Aschenwald (119 m/113,8). Gregor Schlierenzauer qualifizierte sich als 29. (115 m/103,3). Neo-Cheftrainer Andreas Widhölzl nominierte danach das Quartett Hayböck, Aschenwald, Huber und Kraft für den Teambewerb, den die ÖSV-Springer im Vorjahr gewonnen hatten.

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“Es war ein recht positiver Start, ich glaube, dass wir konkurrenzfähig sind”, meinte Widhölzl. “Es ist gut für die Athleten, sie brauchen nichts Besonderes zu machen, mit dem was sie draufhaben, können sie vorne mitspringen.” Hayböck war nach der Qualifikation sehr zufrieden. “Es hat sehr gut gepasst, das waren sehr stabile Sprünge. Ich habe das mitgenommen, was ich mir im Sommer erarbeitet habe.”

Kraft, der im ersten Trainingssprung die Bestnote erhalten hatte, gelang der wichtigste Durchgang des Tages nicht nach Wunsch. “Der erste Sprung war sehr cool. Dann war ein bisschen Anspannung dabei, es ging zum ersten Mal um was. Es war ein riskanterer Sprung und der Anlauf war kurz. Aber grundsätzlich bin ich sehr zufrieden”, sagte der 27-Jährige. Am Samstag erwartet er die Polen als stärkstes Team. “Sie sind hier schwer zu schlagen. Aber wir brauchen uns nicht zu verstecken und werden angriffslustig springen.”

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(APA) / Bild: GEPA