Mislintat vor BVB-Rückkehr – was passiert mit Kehl?

Sven Mislintat steht nach exklusiven Sky-Informationen vor einer Rückkehr zu Borussia Dortmund. Doch was wird dann aus Sebastian Kehl?

Die Verhandlungen zwischen dem BVB und Mislintat sind in der heißen Phase. Der 51-Jährige soll eine Rolle auf Direktoren-Ebene bei der Borussia bekleiden. Welche das genau sein wird, hängt auch davon ab, wer der neue starke Mann in Dortmund wird. Denn Hans-Joachim Watzke hört bekanntlich 2025 auf und möchte sich schon ab Sommer mehr und mehr zurückziehen. Die Neuaufstellung im Organigramm bei den Schwarz-Gelben ist daher noch nicht geklärt.

Zuletzt gab es viele Ideen und lose Gespräche diesbezüglich. Frankfurt-Sportvorstand Markus Krösche wurde als Kandidat auf den Posten des Sport-Geschäftsführers gehandelt, tendiert aber zu einem Eintracht-Verbleib. Auch mit Fredi Bobic gab es einen Austausch, dieser wurde aber nie konkret. Wie Sky aus mehreren gut unterrichteten BVB-Kreisen erfuhr, gibt es die Überlegung, dass Matthias Sammer künftig eine noch bedeutendere Rolle einnehmen wird.

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Für Kehl wird es eng werden

In Dortmund gibt es einige Personen, die den 56-Jährigen in der Rolle des Geschäftsführers sehen und ihn dazu überreden wollen. Nach Sky-Informationen will Sammer allerdings nicht Geschäftsführer werden, schließt das aus gesundheitlichen Gründen aus. Der bisherige Berater von Watzke soll aber noch enger einbezogen werden. Er und Mislintat verstehen und schätzen sich. Mislintat wollte Sammer einst zum VfB Stuttgart holen.

Für Sportdirektor Kehl wird es hingegen eng werden, seine Zukunft ist unklar. Es deutet vieles darauf hin, dass er nicht Sport-Geschäftsführer wird.

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Sammer & Terzic schätzen sich

Und Edin Terzic? Sammer und Mislintat schätzen den BVB-Trainer. Vor allem Sammer hat regelmäßigen Kontakt und direkten Austausch, Terzic holt sich oft Tipps und hört auf seine Ratschläge.

Der Terzic-Verbleib ist über Sommer hinaus nicht ausgeschlossen, zuletzt hat der Coach viele Argumente dafür geliefert. Die Bedingung: Die direkte Qualifikation für die Champions League über die Bundesliga. Mit einem Weiterkommen in der Königsklasse gegen Atletico Madrid kann er zusätzliche Argumente sammeln.

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(Florian Plettenberg & Patrick Berger//sport.sky.de)