Sky-Experte Herzog über VAR-Entscheidung: „Die Schiedsrichter wissen es selber nicht genau“
Der strittige Elfmeterpfiff beim Champions League-Spiel zwischen Paris Saint Germain und Newcastle United ist auch am Tag danach eine mehr als fragwürdige Entscheidung. Im Sky-Studio diskutieren Andreas Herzog und Jesse Marsch über die Handspielregel und wünschen sich eine klare Linie seitens der Regelhüter.
„Wenn der Körper dabei ist, was soll ein Spieler da machen“, fragt sich Marsch beim vermeintlichen Handspiel von Newcastle-Verteidiger Valentino Livramento. „Die Schiedsrichter wissen es selber nicht ganz genau, weil das eine Grauzone ist, die schwer zu entscheiden ist“, so Herzog.
Was war passiert?
Newcastle führt kurz vor Spielende mit 1:0 bei PSG und könnte mit einem Sieg einen großen Schritt in Richtung CL-Achtelfinale gehen. Das überlegene Paris drückt jedoch auf den Ausgleich. In der 90.+5 Minute kommt Ex-BVB-Star Dembele im Strafraum an den Ball und versucht direkt ins Zentrum zu spielen. Dabei schießt er Newcastles Valentino Livramento an. Vom Bauch des englischen Verteidigers springt der Ball an die Hand. Die PSG-Spieler reklamieren sofort. Eine Absicht oder eine unnatürliche Körperhaltung kann man Livramento nicht unterstellen, reagieren kann der 21-Jährige in der Situation nicht mehr.
VAR vom Mittwochspiel abgezogen
Für Marciniaks Video-Assistenten hat die strittige Szene Folgen. Tomasz Kwiatkowski wurde von seinem Einsatz als VAR am Mittwoch bei der Partie Real Sociedad gegen den FC Salzburg abgezogen (ab 20:00 Uhr live auf Sky Sport Austria 2 – streame das Spiel mit dem Sky X Traumpass). Der Deutsche Marco Fritz übernimmt für den Polen Tomasz Kwiatkowski. Der genaue Grund dafür wurde nicht genannt.
(Red.)
