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Sky-Experten über LASK-Rückzug: “Wäre großer Schaden am Fußball gewesen”

via Sky Sport Austria

Der LASK verzichtet nun doch auf einen erneuten Einspruch gegen den Punkteabzug und akzeptiert die Strafe in Höhe von vier Zählern. In der tipico Bundesliga herrscht nun Klarheit – eine Kehrtwende, die auch die Sky-Experten Toni Pfeffer und Walter Kogler begrüßen.

“Sie haben auch schon zugegeben, einen Fehler begangen zu haben. Das hätte großes Unverständnis hervorgerufen, wenn man dann das nochmals einklagt”, erklärt Pfeffer vor den Spielen der 31. Runde. “Unbestritten wäre, dass es ein großer Schaden am Fußball und an der Liga gewesen wäre. Ich bin hundertprozentig froh, dass die Entscheidung so getroffen wurde.”

Für Kogler ist es wiederum “positiv, dass der LASK das am heutigen Tag kundgetan hat”. Dies schafft für die Vereine auch die Gewissheit, dass nun endgültig die sportlichen Entscheidungen die Europacup-Ränge gültig bleiben. Auch der Liga werde so eine zusätzliche Belastung abgenommen: “Letztendlich hat sich auch der LASK dazu entschieden, der Bundesliga das zu ersparen.”

LASK-Präsident Gruber: “Wollen Liga nicht ins Chaos stürzen”

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Am Nachmittag erklärte LASK-Präsident Siegmund Gruber, dass der LASK auf einen Einspruch vor dem Ständigen Neutralen Schiedsgericht verzichten wird und damit den Vier-Punkte-Abzug annimmt. Gruber betont dabei die Problematik der Dauer eines erneuten Einspruchverfahrens: “Dies wäre für die Liga schlecht, dies wäre für unsere Fans und den LASK schlecht, und vor allem für den Fußball.”

LASK akzeptiert 4-Punkte-Abzug

Nicht zuletzt soll auch der Vorwurf einer möglichen Taktierung entkräftet werden, dass die Oberösterreicher einen Einspruch vom sportlichen Endrang abhängig machen wollen: “Wir hätten uns Zeit lassen können. Das wollten wir eben nicht, dass man uns dann Taktiererei oder politische Spielchen mitvorwirft. Dadurch haben wir die Liga in eine Situation gebracht, dass in den nächsten zwei Runden die Resultate nur auf dem Platz ausgespielt werden.”