Sky-Info: Hasenhüttl soll neuer Wolfsburg-Coach werden

Nach Sky-Informationen soll Ralph Hasenhüttl neuer Trainer des VfL Wolfsburg werden. Letzte Details werden noch geklärt.

Hasenhüttl will und wird den vakanten Cheftrainerposten übernehmen, nachdem Niko Kovac vor die Türe gesetzt wurde. Der 56-jährige Österreicher ist derzeit vereinslos und die Wunschlösung von VfL-Geschäftsführer Marcel Schäfer. Hasenhüttl soll zeitnah vorgestellt werden und das Training leiten.

Auch Bo Svensson war im Gespräch. Das Rennen macht allerdings Hasenhüttl. Die Bild und der kicker berichteten zuerst.

Hasenhüttl zuletzt bei Southampton im Amt

Hasenhüttl war zuletzt von 2018 bis November 2022 beim Premier-League-Klub Southampton tätig. In der deutschen Bundesliga betreute der frühere ÖFB-Teamstürmer bereits den FC Ingolstadt und RB Leipzig.

Wolfsburg ist im Jahr 2024 nach zehn Ligaspielen noch sieglos und in der Tabelle auf Rang 14 abgerutscht. Am Samstag gab es eine 1:3-Heimniederlage gegen den FC Augsburg, bei der Wimmer kurz vor der Pause ausgeschlossen wurde.

Kovac nach zwei Siegen aus vergangenen 20 Ligaspielen entlassen

Der frühere Salzburg-Kicker und -Co-Trainer Kovac war 2022 mit hohen Erwartungen nach Wolfsburg gewechselt. In seiner ersten Saison verpasste der Kroate mit dem ambitionierten VW-Club nur knapp einen Europa-League-Platz. In der laufenden Spielzeit blieb eine sportliche Weiterentwicklung aus. Von den vergangenen 20 Liga-Spielen gewann der VfL nur zwei. Im ersten Spiel nach der Länderspielpause geht es am 30. März gegen Werder Bremen.

Wimmer war im Vorjahr unter Kovac Stammspieler, in der laufenden Saison wurde der 22-jährige Offensivmann von einem Syndesmoseriss im Sprunggelenk zurückgeworfen. Der Niederösterreicher gab Ende Februar sein Comeback, die unglückliche Partie gegen Augsburg war seine erste nach der Verletzung in der Startformation. Wimmer brachte Wolfsburg zwar in der neunten Minute in Führung, sah danach beim Stand von 1:0 aber zu Unrecht die Rote Karte. Er war bei seinem Foul außerhalb des Strafraums nicht letzter Mann gewesen. Ersatztorhüter Pervan vertrat im Tor den blessierten Koen Casteels.

Wolfsburgs Vorsprung auf den Relegationsplatz, den aktuell der FSV Mainz einnimmt, beträgt nur noch sechs Punkte. „Wir bedauern die Entwicklung und halten es für erforderlich, der Mannschaft jetzt einen neuen Impuls zu geben, um die Situation zu stabilisieren“, erklärte VfL-Geschäftsführer Marcel Schäfer die Trennung von Kovac. „Natürlich bin vor allem ich als Cheftrainer enttäuscht darüber, dass es uns nicht gelungen ist, trotz vielversprechender Ansätze den Turnaround zu schaffen“, wurde Kovac in einer Club-Mitteilung zitiert.

(sport.sky.de/APA)/Bild: Imago