Manuel Feller musste den Riesentorlauf in Aspen noch im ersten Durchgang verletzungsbedingt abbrechen

Slalom nicht in Gefahr: Feller gibt Update nach Renn-Abbruch in Aspen

Manuel Feller musste den Riesentorlauf in Aspen noch im ersten Durchgang scheinbar verletzungsbedingt abbrechen. Der 31-Jährige, der am Sonntag die kleine Kristallkugel im Slalom-Weltcup fixieren könnte, gab noch während dem Rennen Entwarnung. 

„Nein, überhaupt nicht“, so Feller gegenüber dem ORF auf die Frage, ob der Slalom am Sonntag in Gefahr sei. „Es ist nicht anders, als es normalerweise nach einem Rennen ist. Natürlich ist es nicht von Vorteil, aber es ist noch einmal gut ausgegangen. Morgen gut regenerieren und dann gut Slalom fahren.“

Feller lässt morgiges Rennen aus

Feller vermied mit Glück einen Sturz und stoppte wenig später. „Der Rücken hat ein bissl zugemacht. Es hat mir bei der Aktion ein bissl die Schneid abgekauft, bei der Welle habe ich es mir dann nicht mehr zugetraut“, sagte der Tiroler im ORF.

Da bei ihm wegen der Rückenprobleme der Riesentorlauf mit besonderer Anstrengung verbunden ist, wird er plangemäß das Rennen am Samstag auslassen. Und sich auf den Slalom am Sonntag konzentrieren, wo es für ihn um den Sieg in der Disziplinwertung geht. Zuletzt übte der 31-Jährige wiederholt Kritik am dichten Renn-Kalender.

Odermatt dominiert erneut

Der Schweizer Marco Odermatt steht indes vor seinem zwölften Saisonsieg und dem vorzeitigen Gewinn der Riesentorlauf-Kugel. Der Ski-Star führt nach dem ersten Durchgang 0,12 Sekunden vor dem Norweger Alexander Steen Olsen und 0,19 vor seinem Landsmann Loic Meillard. Neben Feller schied auch Stefan Brennsteiner aus, bester Österreicher war Raphael Haaser mit 1,89 Sek. Rückstand.

Die Rennläufer fanden keinen typischen amerikanischen Schnee vor. Denn am Vortag war die Piste noch mit Wasser behandelt worden und es hatte sich eine oberflächliche Eisschicht gebildet. Im unteren Teil indes war es wegen der Sonneneinstrahlung bereits weicher, was die Abstimmung erschwerte. „Schwierig, das perfekte Setup zu finden“, meinte auch Odermatt.

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(APA/Red.) / Bild: GEPA