So begründet das Protestkomitee die Reduktion der Sperren
Das Protestkomitee lieferte am Freitagnachmittag die Begründung für die teilweise reduzierten Sperren gegen die Spieler des SK Rapid.
Das Liga-Protestkomitee wandelte am Freitag u.a. die Sperre für Goalie Niklas Hedl von einer Partie unbedingt und zwei Spielen bedingt auf drei Spiele bedingt um. Zudem änderte sich die Sanktion für Marco Grüll von je drei Spielen bedingt und unbedingt auf zwei Matches unbedingt und drei bedingt.
Die Sperren von Guido Burgstaller (sechs Pflichtspiele, davon drei unbedingt), Thorsten Schick (fünf Spiele, davon zwei unbedingt) und Maximilian Hofmann (drei Spiele, davon eines unbedingt) blieben aufrecht.
„Bei der Reduktion der Sperre von Marco Grüll ist im Vergleich zu Guido Burgstaller die besondere Rolle und Vorbildfunktion von Letzterem als Kapitän zu erwähnen. Dadurch hat sich auch bei der Sperre eine gewisse Abstufung zwischen diesen beiden Spielern ergeben“, hieß es in einer Liga-Aussendung.
Beim 22-jährigen Hedl sei unter anderem dessen Alter ein Milderungsgrund gewesen. „Zusätzlich stand er eher am Rand und war von allen Spielern am wenigsten aktiv beteiligt“, schrieb die Bundesliga.
Die Begründung des Protestkomitees: „Der Großteil der vom Senat 1 ausgesprochenen Sperren wird vollinhaltlich bestätigt. Bei der Reduktion der Sperre von Marco Grüll ist im Vergleich zu Guido Burgstaller die besondere Rolle und Vorbildfunktion von Letzterem als Kapitän zu erwähnen. Dadurch hat sich auch bei der Sperre eine gewisse Abstufung zwischen diesen beiden Spielern ergeben. Bei Niklas Hedl ist neben den bereits vom Senat 1 gewürdigten Milderungsgründen zusätzlich dessen – im Vergleich zu den anderen Spielern – junges Alter zu erwähnen. Zusätzlich stand er eher am Rand und war von allen Spielern am wenigsten aktiv beteiligt. Die Sperre bleibt insgesamt aufrecht, wird aber im Sinne einer präventiven Wirkung zur Gänze bedingt nachgesehen.“
(APA, Red.) / Bild: GEPA

