So hat Rasmus Höjlund einen (fast) perfekten Transfer-Kreislauf ausgelöst
Das Stürmer-Karussell in den europäischen Ligen dreht sich weiter. Einen Tag nach dem Transfer von William Böving vom FC Kopenhagen zum SK Sturm Graz hat sich der dänische Klub im Angriff verstärkt.
Kopenhagen verkündete am Mittwoch die Rückkehr von Andreas Cornelius. Der 29-jährige Mittelstürmer wurde beim dänischen Rekordmeister ausgebildet und spielte bereits zwischen 2012 und 2017 für die erste Mannschaft. Danach zog es Cornelius nach Italien zu Atalanta Bergamo, wo der bullige Angreifer aber nicht glücklich wurde. Nach mehreren Leihstationen spielte der 41-fache dänische Teamspieler seit 2021 bei Trabzonspor.
Höjlund-Transfer löst Kettenreaktion aus
Nun ist die dänisch-österreichisch-italienische Rochade mit türkischer Beteiligung perfekt. Auslöser war der Transfer von Rasmus Höjlund von Sturm Graz zu Atalanta Bergamo, der die Steirer anregte, William Böving vom FC Kopenhagen zu verpflichten. Anschließend musste Kopenhagen handeln und holte Cornelius für sechs Millionen Euro in die dänische Hauptstadt zurück. Ganz perfekt ist der Kreislauf nicht, da Cornelius Atalanta bereits im vergangenen Sommer in Richtung Trabzonspor verließ.
Dass es im internationalen Fußball auf dem Transfermarkt heiß hergeht, ist nichts Neues. Rund um den Deadline-Day kann ein Spielerwechsel eine ganze Kettenreaktion auslösen. Einen derartigen Transfer-Zyklus hat auch Torjäger Rasmus Höjlund gestartet. Hätte Andreas Cornelius die Saison 2021/22 bei Atalanta Bergamo verbracht, wäre ein perfektes „Transfer-Dreieck“ entstanden.
(Red.)
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