„So kann man nicht spielen“: Sturm-Frust nach Pleite beim WAC
Der Start ins neue Jahr ist Meister Sturm Graz gehörig misslungen. Nach dem Cup-Aus gegen die Austria und dem Auftaktremis ins Bundesliga-Frühjahr gegen die Veilchen setzte es am Samstag beim Wolfsberger AC eine ebenso deutliche wie verdiente 0:3-Niederlage.
Der Grazer Lauf in der Liga mit elf Spielen in Serie ohne Niederlage ging mit einem heftigen Bauchfleck zu Ende. „Ich habe keine Worte. Das war ein richtig, richtig schlechtes Spiel. Wir müssen hart arbeiten, weil das war nichts“, erklärte Kapitän Jon Gorenc Stankovic nach der erst dritten Niederlage in 18 Runden. „Die Basics haben gefehlt, vor allem die erste halbe Stunde haben wir geschlafen. Wir waren gar nicht im Spiel drinnen. So kann man nicht spielen.“
Sturm kaum wiederzuerkennen
Pressing, kreativer Spielaufbau, schnelle Kombinationen, offensive Durchschlagskraft – Sturm blieb fast alles schuldig. Stattdessen ungewohnte Ballverluste, defensive Unordnung und vorne ein laues Lüftchen des eigentlich besten Angriffs der Liga.
„Leistung und Ergebnis sind absolut enttäuschend. Wir haben alles vermissen lassen, um da etwas mitzunehmen. Wir werden beinhart arbeiten nächste Woche, die Dinge intern knallhart ansprechen und dann bin ich überzeugt, dass wir gegen Blau-Weiß Linz ein anderes Gesicht zeigen“, versprach Coach Jürgen Säumel.
Die letzte Meisterschaftspleite der „Blackys“ datierte vor dieser Runde vom 22. September – damals setzte es zuhause ebenfalls ein 0:3, auch gegen den WAC.
(APA/Red.)/Bild: GEPA
