So reagiert Rapid auf die Reduzierung der Dragovic-Sperre
Der SK Rapid hat am Freitag auf das Urteil der österreichischen Bundesliga im Fall Aleksandar Dragovic reagiert. Das Protestkomitee hatte die Sperre des Austria-Abwehrchefs vor dem 345. Wiener Derby von zwei auf ein Spiel reduziert.
„Aufgrund der Erfahrung bei ähnlichen Delikten ist die Reduzierung schon sehr überraschend, aber wir konzentrieren uns auf unsere Themen und nehmen somit die Entscheidung des Protestkomitees zur Kenntnis“, meinte Rapid-Geschäftsführer Sport Markus Katzer gegenüber Sky.
Rapid-Trainer Robert Klauß äußerte sich am Nachmittag über die aufgehobene Sperre. „Wenn man sich die Regularien anschaut, ist es überraschend. Wenn man sich die Entscheidungen des Senats in den letzten ein bis zwei Jahren anschaut, ist es nicht überraschend“, sagte der Deutsche, der aber keine Vergleiche anstellen wollte. „Generell sind die Entscheidungen manchmal schwer nachzuvollziehen. Aber es ändert nichts an unserer Vorbereitung.“
Mindestsperre im Normalfall zwei Spiele
Dragovic hatte bei der 0:1-Heimniederlage am 2. April im Cup-Semifinale gegen Hartberg unmittelbar nach dem Schlusspfiff Schiedsrichter Sebastian Gishamer beleidigt. Für dieses Vergehen lautet das Mindeststrafmaß im Normalfall zwei Spiele Sperre. In diesem Fall handelt es sich um ein Spiel unbedingt und ein Spiel bedingt.
Dragovic nach Reduzierung der Sperre: „Derby das wichtigste Spiel der Saison“
Die österreichische Bundesliga gab am Freitag bekannt, dass die Sperre des 34-Jährigen um ein unbedingtes Spiel reduziert. Die Sperre war ursprünglich auf zwei unbedingte und ein bedingtes Spiel festgelegt worden, Dragovic hatte zuletzt beim 0:0 gegen den WAC aus diesem Grund gefehlt. Die Austria hatte dagegen Protest eingelegt.
Beim Wiener Derby am Sonntag (ab 16:30 Uhr live auf Sky Sport Austria 1 – streame mit Sky X) steht Dragovic damit wieder zur Verfügung.
(Red.)
Bild: GEPA
