Protest erfolgreich: Dragovic im Wiener Derby spielberechtigt

Gute Nachrichten für die Wiener Austria: Abwehrchef Aleksandar Dragovic wird den Veilchen beim 345. Wiener Derby am Sonntag (ab 16:30 Uhr live auf Sky Sport Austria 1 – streame mit Sky X) doch zur Verfügung stehen.

Wie die österreichische Bundesliga am Freitag bekanntgab, wurde die Sperre des 34-Jährigen um ein unbedingtes Spiel reduziert. Die Sperre war ursprünglich auf zwei unbedingte und ein bedingtes Spiel festgelegt worden, Dragovic hatte zuletzt beim 0:0 gegen den WAC aus diesem Grund gefehlt. Die Austria hatte dagegen Protest eingelegt.

Dragovic hatte sich beim ÖFB-Cup-Aus gegen den TSV Hartberg (0:1) nach Schlusspfiff lautstark beim Schiedsrichterteam beschwert.

Helm: „Dragovic ist ein unbescholtener Spieler“

Austria-Coach Stephan Helm kommentierte die Reduzierung der Sperre gegen den 34-jährigen Abwehrspieler auf der Pressekonferenz vor dem Wiener Derby folgendermaßen: „Ich denke, dass der Drago ein unbescholtener Spieler ist, eine langjährige Karriere hat, und so gut wie nie in diesem Sinne aufgefallen ist. Ich habe nicht viel Erfahrung mit solchen Dingen, aber eines schon. Und das ist, wenn man unbescholten ist, das man das dann auch würdigt. Auch deshalb weil die Vereinsverantwortlichen nichts unversucht gelassen haben um da das Beste rauszuholen. Und das ist glücklicherweise gewürdigt worden. Da sind wir relativ froh darüber.“

Dragovic nach Reduzierung der Sperre: „Derby das wichtigste Spiel der Saison“

Außerdem sagte der FAK-Trainer: „Die defensive Stabiltät haben wir auch in den Spielen ohne Drago an den Tag gelegt. Wir haben auch gegen den WAC, die offensiv eine der kräftigsten Mannschaften der Liga ist, nur eine richtige Torchance zugelassen. Und sonst haben wir sie richtig gut vom Tor weggehalten. Ich finde, dass ist eine Riesenqualität von der ganzen Mannschaft. Aber natürlich ist es so, dass der Drago wenn er da ist einen ganz wesentlichen Teil dazu beiträgt. Da brauchen wir gar nicht drüber reden.“

So reagiert Rapid auf die Reduzierung der Dragovic-Sperre

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(APA/Red.)

Bild: GEPA