Sommerwechsel oder Verbleib bei Rapid? Seidl spricht über Zukunftspläne

Sommerwechsel oder Verbleib bei Rapid? Seidl spricht über Zukunftspläne

Rapid-Profi Matthias Seidl hat in der 217. Folge unseres Podcasts DAB | Der Audiobeweis Einblicke in seine sportlichen Zukunftsplanungen gegeben und den Rapid-Fans Hoffnungen auf einen Verbleib über die Saison hinaus gemacht.

„Ich fühle mich sehr wohl bei Rapid. Die Stimmung ist sehr gut und es macht Spaß, hier zu spielen. Ich kann mir vorstellen, noch länger zu bleiben und mein Vertrag geht noch ein paar Jahre“, sagte Seidl, dessen Arbeitspapier bis 2027 datiert ist. Gleichzeitig betonte der Rapid-Spielmacher aber auch, dass im Fußball „natürlich immer viel passieren kann“.

„Wenn ein Angebot da sein sollte, muss man schauen, was die beste Lösung ist. Da spielen viele Faktoren eine Rolle. Man müsste überlegen, ob man bei einem anderen Verein auf Spielzeit kommen könnte oder ob es für die Entwicklung gescheiter ist, dass man noch bleibt“, so der Rapid-Mittelfeldmann.

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Tatar: „Wäre nicht schlecht, wenn er noch bei Rapid bleibt“

Sky-Experte Alfred Tatar würde sich wünschen, dass Seidl nach einer starken Debütsaison für Rapid eine weitere Spielzeit bei den Grün-Weißen bleibt.

„Es wäre nicht so schlecht, ihn noch mindestens ein Jahr bei Rapid zu sehen und dort großartige Leistungen zu zeigen. Er hat danach immer noch gute fünf Jahre auf höchstem Niveau. Es ist besser, als eine große Nummer von Österreich zu kommen, statt als Hoffnungsträger zu gehen“, sagte Tatar.

Einen Lieblingsverein hat Seidl nach eigener Aussage nicht. „Ich schaue mir einfach gerne Fußball auf höchstem Niveau an. Diese Saison sind das zum Beispiel Man City oder Bayer Leverkusen. Es gibt schon ein paar sehr coole Mannschaften“, meinte der 23-Jährige.

Matthias Seidl
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Matthias Seidl

PositionMittelfeld
VereinSK Rapid

Seidl: „Meine Schritte waren immer zur richtigen Zeit“

Generell ist Seidl mit seiner noch jungen Fußballerkarriere bislang zufrieden: „Meine vorherigen Schritte haben immer sehr gut gepasst. Ich habe bei meinem Heimatverein in der vierten Liga gespielt, dann sind wir in die dritte Liga aufgestiegen. Bei Blau-Weiß Linz war ich zwei Jahre in der zweiten Liga und habe viele Spiele gesammelt. Jetzt im Sommer kam der Schritt zu Rapid in die erste Bundesliga. Dass das von Anfang an so gut läuft, kann man nicht erwarten. Rückblickend kann ich sagen, dass meine Schritte nie zu hoch oder zu tief waren, sondern immer zur richtigen Zeit.“

In der laufenden Saison absolvierte Seidl bisher 28 Pflichtspiele für Rapid und steuerte neun Tore sowie sechs Assists bei. Zudem feierte er im vergangenen September unter Teamchef Ralf Rangnick in der EM-Qualifikation gegen Schweden sein Debüt im Nationalteam. Gegen Estland und Deutschland folgten zwei weitere Kurzeinsätze für den gebürtigen Kuchler.

Jetzt reinhören: DAB-Folge 217 mit Matthias Seidl

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Bild: GEPA