Deutschland Ghana

Spätes Siegestor: Deutschland besiegt Ghana knapp

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat vor der Weltmeisterschaft im Sommer doch noch Selbstvertrauen getankt.

Das Team von DFB-Bundestrainer Julian Nagelsmann besiegte Ghana am Montag 76 Tage vor dem Turnierauftakt gegen Curaçao mit 2:1 (1:0). Am Freitag hatte Österreich dem heutigen DFB-Gegner noch eine klare 1:5-Pleite hinzugefügt.

Ghana-Teamchef Addo warb um DFB-Teamspieler

Kai Havertz (45.+3, Handelfmeter nach Videobeweis) und Joker Deniz Undav (88.) erzielten in Stuttgart die Tore der DFB-Auswahl, die zum siebten Sieg in Folge kam. Abdul Fatawu Issahaku (70.) traf für Ghana. Nagelsmann nominiert am 12. Mai seinen Kader für die WM in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli).

Drei Tage nach dem 4:3-Erfolg in der Schweiz gewann die Elf von Julian Nagelsmann wieder. Lokalmatador Undav vom VfB Stuttgart bewahrte die DFB-Auswahl mit seinem Treffer in der 88. Minute vor einer Enttäuschung gegen die Afrikaner.

Die Gastgeber starteten druckvoll, verpassten aber durch Nick Woltemade (4.) und bei einem Freistoß von Florian Wirtz an die Außenstange (6.) eine frühe Führung. Mit Fortdauer der ersten Hälfte erfing sich Ghana und stand defensiv stabiler. Ein Handspiel von Verteidiger Jonas Adjetey, der schon gegen Österreich durch ein Handspiel einen Elfmeter zum 0:1 verursacht hatte, ermöglichte Deutschland aber doch noch eine Pausenführung. Kai Havertz verwertete den Strafstoß sicher (45.+3).

Ghana traf im Konter gegen Deutschland

Die Deutschen waren auch nach der Pause das dominierende Team, konnten aber nicht nachlegen. Ein Kopfball von Woltemade landete nur an der Latte (53.). Nach einer Stunde wurde Ghana gefährlicher. Ein Ayew-Schuss ging knapp daneben (63.), die nächste Chance saß. Nach einem Konter über die linke Seite und Hereingabe von Derrick Köhn traf Fatawu vier Minuten nach seiner Einwechslung aus elf Metern (70.).

Im Finish kämpfte das DFB-Team gegen den drohenden Dämpfer an. Lennart Karl verzog noch (85.), Undav ließ die 52.000 Fans aber doch noch jubeln.

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(SID/Red/APA).

Beitragsbild: Imago.