Sperre für Horvath fix! Liga lehnt LASK-Antrag ab
Der LASK blitzt mit seinem Einspruch beim Strafsenat der ADMIRAL Bundesliga ab: ASK-Kapitän Sascha Horvath wird aufgrund seiner Gelb-Roten Karte am Wochenende gesperrt.
Wie der Senat 1 der Liga in seiner heutigen Sitzung beschlossen hat, wird der Antrag des LASK abgelehnt. Damit bleibt Horvath im nächsten Liga-Pflichtspiel gesperrt. Nach zwei Gelben Karten innerhalb weniger Sekunden hatte der LASK eine Überprüfung der Sperre angekündigt.
Gelb-Rot-Ärger: LASK veröffentlicht Horvaths Worte und beantragt Überprüfung
Der Mittelfeldspieler war am Samstag im Auswärtsspiel gegen Red Bull Salzburg wegen Kritik mit Gelb-Rot vom Platz geschickt worden. Laut den Linzern habe es aber keine Beleidigung durch Horvath gegeben. Es bestehe daher keine regeltechnische Grundlage für die vollzogene Entscheidung.
Weinberger erklärt Horvath-Ausschluss:
Der Strafsenat sah das anders, weshalb Horvath am Samstag daheim gegen Ried (ab 16:30 Uhr LIVE auf bei Sky Sport Austria!) zuschauen muss. Davor hatte der LASK mitgeteilt, man wolle mit dem Protest „einen Denkprozess eröffnen und dazu beitragen, dass Entscheidungen von derart hoher Tragweite, die ein Spiel massiv beeinflussen, künftig mehr Sensibilität unterliegen. Der offene Diskurs zwischen Kapitän und Schiedsrichter soll – so wie im Regelwerk ursprünglich angedacht – ausgetragen werden dürfen.“
Auch LASK-Athletikcoach gesperrt
Neben Horvath wird mit Athletiktrainer Rui Lemos auch ein LASK-Funktionär für ein Spiel gesperrt. Die kommunizierte Begründung ist hierbei seine „Kritik und Nichtbefolgung einer Verbandsanordnung“. Darüber hinaus wird mit Stripfings Coach Emin Sulimani, dessen Co-Trainer Nizar Ben Nasra sowie Sturm-II-Videoanalyst Lukas Zotter ein Zweitliga-Funktionärstrio jeweils für ein Spiel ausgeschlossen.
Gkezos unterstützt Horvath: „Schiedsrichter sollen weniger sensibel werden“
(Red./APA)
Beitragsbild: GEPA.
