Spuck-Skandal um Lionel Messi
In der südamerikanischen WM-Qualifikation ist es am Donnerstagabend zu einem Eklat rund um Superstar Lionel Messi gekommen. Der Argentinier wurde gegen Paraguay in der zweiten Hälfte eingewechselt und während der Partie von seinem Gegenspieler Antonio Sanabria angespuckt.
Nach dem Spiel sagte Messi im argentinischen Fernsehen: „In der Umkleidekabine wurde mir gesagt, ich sei angespuckt worden. Aber in Wahrheit weiß ich nicht einmal, wer dieser Typ ist. Ich habe nichts gesehen, aber ich will dieser Sache keine Bedeutung beimessen, sonst wird er noch berühmt, also ist es besser, es dabei zu belassen.“
https://twitter.com/BocaJrsGolArg/status/1712630187148345674
Sanabria weist Schuld von sich
Obwohl TV-Bilder die Aktion von Sanabria eingefangen haben, ist sich der Übeltäter keiner Schuld bewusst.
„Ja, ich habe die Bilder gesehen und es sieht so aus, als würde ich ihn anspucken, aber das tue ich nicht. Er ist sehr weit weg. Man sieht auf dem Bild nur die Ansicht von hinten und es sieht so aus, als würde ich ihn anspucken. Aber das tue ich nicht. Ich leugne es total. Ist der Fall nun abgeschlossen?“, erklärt Sanabria den Vorfall aus seiner Sicht der Dinge.
Ob die Aktion für den Paraguay-Angreifer noch ein Nachspiel hat, ist offen. Das Spiel entschied Weltmeister Argentinien jedenfalls mit 1:0 für sich und feierte in der WM-Quali den dritten Sieg im dritten Spiel.
Kapitän Messi griff wegen muskulärer Probleme erst kurz nach der Pause ins Geschehen ein, sorgte mit einer fast direkt verwandelten Ecke und einem magistralen Freistoß, der an die Stange klatschte, aber noch für Glanzlichter.
Bild: Imago