Stadlober nach Distanz-Anpassung mit zwiespältigem Resümee

Die Anpassungen der Distanzen im Langlauf-Weltcup an jene der Männer haben für die Frauen in diesem Winter vor allem ein Plus an Kilometern und Belastung gebracht. Nach vier Weltcup-Stationen und vor der Tour de Ski hat Teresa Stadlober darüber ein zwiespältiges Resümee gezogen. „Ich finde es gar nicht so schlecht. Der 20er mit einer Stunde Laufzeit kommt mir sicher zugute“, meinte sie einerseits. Die Salzburgerin bekrittelte aber die sinkende Anzahl an Teilnehmerinnen.

„Man muss schon bedenken, dass es sehr viele Rennkilometer sind“, gab Stadlober gegenüber der APA zu bedenken. „Man hat in Davos (letzter Weltcup vor Weihnachten, Anm.) gesehen, dass es relativ wenige Starterinnen waren. Im Sprint waren 39 und im Einzel 46 im Klassement. Das ist schon sehr wenig und für den Langlauf keine gute Werbung.“ Die Athletinnen würden laut Stadlober wegen der steigenden Belastung eher Rennen auslassen, um sich nicht zu sehr zu belasten.

Werbung

„Für mich persönlich finde ich es gut, längere Distanzen, der 20er ist interessant. Aber für den Langlauf-Sport generell weiß ich nicht, ob das das Wahre ist“, fasste die 29-Jährige zusammen. Sie selbst wird nach der bis Ende nächster Woche und über sieben Bewerbe gehenden Tour de Ski automatisch eine Zeit ohne Wettkampf-Belastung sein, denn ihren dann nächsten Weltcupeinsatz wird Stadlober erst am letzten Jänner-Wochenende in Les Rousses/Frankreich haben. Für die Sprints davor in Livigno passt sie.

In der Woche nach der Tour de Ski wird die Olympia-Dritte im Skiathlon für vier Tage mit dem österreichischen Team nach Planica fahren, um sich rund eineinhalb Monate vor den dortigen Weltmeisterschaften mit den Loipen im slowenischen Wintersportort anzufreunden.

(APA) / Bild: Imago