Standfest könnte Feldhofer als GAK-Trainer nachfolgen
Nach dem 0:8-Debakel gegen Rapid ist Joachim Standfest beim GAK vom Co-Trainer zum Interims-Cheftrainer aufgerückt.
Der Ex-ÖFB-Teamspieler gehört nun auch dem Kandidatenkreis als Nachfolger von Ferdinand Feldhofer an, wie der Bundesligist am Mittwoch bekannt gab. Es könne durchaus auch in die Richtung Standfest gehen, sagte GAK-Präsident Rene Ziesler. Er wolle dem Prozess jedoch nicht vorgreifen. Chefscout Andreas Lienhart sondiert aktuell den Markt.
Lienhart, der nach der gesundheitsbedingten Auszeit von Sportdirektor Tino Wawra die Aufgaben der sportlichen Leitung überhat, erhielt vom Vorstand den Auftrag, eine Kandidatenliste zu erstellen. „Auf dieser Liste ist auch Joachim Standfest“, sagte Lienhart. Zeitlich habe man sich keine Grenzen gesetzt, erklärte der Ex-Profi, der das gesuchte Profil öffentlich nicht umreißen wollte.
Standfest arbeitete seit Jänner als Co-Trainer von Feldhofer. In der Bundesliga hat er bereits Altach gecoacht (42 Spiele). Dem Cheftrainer-Posten bei jenem Club, für den er 263 Pflichtspiele als Spieler absolviert hat, wäre der 46-Jährige nicht abgeneigt. „Was soll ich sagen? Ja“, beantwortete Standfest eine diesbezügliche Frage. Seine erste Chance für Eigenwerbung ist am Freitag (ab 19:00 Uhr live bei Sky Sport Austria – sei mit Sky live dabei) die Partie in Ried. Das Dienstverhältnis von Co-Trainer Florian Hart wurde am Mittwoch auf Harts Wunsch einvernehmlich aufgelöst.
