VIENNA,AUSTRIA,29.SEP.14 - BASKETBALL - ABL, Admiral Basketball Bundesliga, BC Zepter Vienna vs Traiskirchen Lions. Image shows Terence Aryee (Traiskirchen) and Lorenzo O Neal (Vienna). Photo: GEPA pictures/ Philipp Brem

Stazic: “Habe die Atmosphäre genossen”

via Sky Sport Austria

Der BC Zepter Vienna gewinnt mit 85:82 gegen die Arkadia Traiskirchen Lions. Alle Stimmen zum Spiel exklusiv bei Sky Sport Austria.

 

 (General Manager ):

 

…über die Eröffnung des „Admiral Dome“: „Es ist unglaublich, das ist der größte Tag der Vereinsgeschichte, größer als der Meistertitel. Und eigentlich erst der Anfang.“

 

…über den Abgang von Trmal und Danek: „Trmal hat sich entschieden nach Traiskirchen zu gehen und bezüglich Danek hatten wir zwei Point Guards und von daher hat er sich für mehr Minuten in Traiskirchen entschieden. Beide sind wirklich fast die größten Legenden von unserem Verein, Meistermacher, Jungs, die wir lieben und die immer willkommen sind. Aber heute als Gegner.“

 

 (Trainer ):

 

…über seine Rückkehr nach Wien: „Ich musste letztes Jahr nach Hause wegen der Familie. Im Sommer hat Petar Stazic mich angerufen und mir den Plan hier in Wien erklärt. Ich bin sehr froh wieder zurück zu sein.“

 

…über das Saisonziel:Vom Titel kann man nicht reden. Man muss dabei bleiben und in den Playoffs alles geben. Für den Titel müssen so viele Kleinigkeiten zusammenpassen, da kann immer etwas schief gehen. Wir wollen bis zum Schluss dabei sein.“

 

…über die Ausschlüsse von Richards und Greimeister: „Ich habe noch nicht mit ihnen gesprochen. Das ist einfach passiert, wir hatten schon eine kurze Bank, so waren wir dann am kürzesten. Da muss man einfach improvisieren, aber es war sehr schwer zu improvisieren. Als ich die Situation gesehen habe, dachte ich mir, dass es sehr schwer wird das Spiel zu gewinnen.“

 

…über das Spiel: „Die Spieler waren sehr müde, wir waren absolut ohne körperliche Energie, aber mit dem Kopf haben die Spieler sehr hart gekämpft. In dieser Situation kann es passieren, dass man den Vorsprung fast verspielt. Wir hatten keine Rotation mehr, die Spieler waren müde und in der Offensive hatten wir keinen Big Guy mehr. Am Anfang haben wir sehr gut in der Offensive und der Defensive gespielt, für 25 Minuten ungefähr. Dann waren wir fast tot und ohne Wechsel, das war absolut ein Alptraum.“

 

…über die Defensive: „Natürlich gibt es immer etwas zu verbessern. Traiskirchen hatte, glaube ich, 39 Punkte in den ersten 25 Minuten, das ist keine schlechte Verteidigung. Später ist das alles etwas anders gewesen.“

 

 (Spieler ):

 

…über das Spiel: „Ich bin zwar zufrieden, weil wir am Ende gewonnen haben. Aber es hätte nicht sein müssen, dass Traiskirchen noch einmal so zurückkommt. Wir waren vielleicht schon zu müde, viele haben viele Minuten spielen müssen. Außerdem haben Richard und Greimeister mit zwei unsportlichen Fouls die Bank verlassen müssen, obwohl wir ohnehin eine kurze Bank hatten. An der Defense müssen wir noch arbeiten, hoffentlich können wir uns gut erholen bis zum nächsten Spiel.“

 

 (Spieler ):

 

…über das Spiel: „Es war ein tolles Spiel, ich habe die Atmosphäre hier genossen. Es war unser erstes Spiel im Admiral Dome, es war ein bisschen wie in einem Wunderland. Es war wirklich ein sensationelles Gefühl. Das Spiel war natürlich interessant, die letzten zehn bis zwölf Minuten haben wir im Prinzip zu viert gespielt mit einem Juniorspieler, was nicht erwartet war. Man hat wirklich gesehen, dass die Müdigkeit eingetreten ist, die letzten zehn Minuten waren wir fast am Boden. Aber es ist ein super Training, die Mannschaft rückt in schwierigen Zeiten näher zusammen. Das ist ein super Zeichen.“

 

 (Trainer ):

 

…über das Spiel: „Ich habe einfach noch ein ganz junges Team, deswegen ist es auch schwierig in so einer Halle gegen so eine Mannschaft wie Vienna zu spielen. Da waren wir vielleicht einfach ein bisschen nervös und die erste Spielhälfte hat einfach nicht hingehauen, vor allem mit der Defense war ich nicht zufrieden, aber auch in der Offensive haben die Spieler noch nicht das gebracht, was sie normalerweise bringen. Ich habe aus diesem Spiel gelernt, dass wir unbedingt weiter an der Defense arbeiten müssen und ich hoffe, dass meine jungen Spieler sich noch an die Liga gewöhnen, da richtig rein wachsen. Ich bin trotzdem positiv gestimmt.“

 

 (Spieler ):

 

…über seinen Abschied aus Wien: „Ich war immer in Kontakt mit Traiskirchen, auch in den letzten zwei Jahren. Im Sommer habe ich mir gedacht, dass ich eine neue Herausforderung brauche, ich wollte mehr Verantwortung übernehmen. Diese Möglichkeit habe ich bei Traiskirchen gesehen und es hat sich so ergeben.“

 

 (Spieler ):

 

…über seinen Abschied aus Wien: „Es war eben eine neue Herausforderung bei einem Verein zu spielen, wo man mehr Verantwortung und mehr Spielzeit hat, wo jüngere Spieler sind. Außerdem wollte ich mal einen Tapetenwechsel haben. In Wien war es schon Zeit zu geben, außerdem war ich mit dem Coach Maghelli, den ich schon zwei Jahre davor hatte, nicht so zufrieden. Ich fühle mich jetzt wohl in Traiskirchen und ich bereue die Entscheidung überhaupt nicht.“

 

 (Spieler ):

 

…über das Spiel: „Ich bin zwar froh, dass wir in das Spiel zurückgekommen sind, aber am Schluss hat das Quäntchen Glück gefehlt, um das Spiel zu gewinnen. Wir haben ganz schlecht gespielt in der ersten Hälfte, aber ich bin stolz auf die Mannschaft, dass wir uns zurückgekämpft haben. Wir haben natürlich noch viel zu lernen, es ist eine neue Mannschaft, wir sind noch jung und müssen mit jedem Spiel wachsen. Der letzte Wurf hat leider nicht geklappt.“

 

…über Danek und Trmal: „Sie sind selbstverständlich eine Verstärkung. Danek ist nicht neu, er ist zurück nach Hause gekommen. Trmal hilft uns natürlich auch sehr.“

 

 (Präsident ):

 

…über den Admiral Dome: „Di ersten Eindrücke sind so fantastisch. Die erste richtige Basketballhalle in unserer Liga, das ist natürlich ein wesentlicher Schritt nach vorne. Und das ist natürlich das, was wir uns insgesamt vorgenommen haben. Wir wollen Basketballhallen. Hier haben wir bereits eine echte, bei den anderen probieren wir es mit Branding. Aber insgesamt hat die Liga damit ein neues uns sehr interessantes Gesicht.“

 

…über die Rot-Weiß-Rot-Karte: „Das ist ganz klar und deutlich am 12.12.2013 im Spielausschuss kommuniziert worden: eine Spielgenehmigung gibt es nur nach Vorlage der Rot-Weiß-Rot-Karte, alles andere wäre illegale Beschäftigung. Wenn jemand ohne sie spielt, dann bedeutet das nicht nur eine drakonische Geldstrafe für den Klub, sondern in weiterer Folge auch ein Ausländerbeschäftigungsverbot. Davor sollte man die Klubs schütze, das ist meine Pflicht.“

 

…über die Liga: „Wir sind die spannendste Liga Österreichs. Es wird von allen verlangt, die diesen Sport verfolgen, dass wir professioneller werden müssen, wir müssen ein einheitliches Bild nach außen abgeben. Die Marke österreichische Basketballliga muss weiterentwickelt und gestärkt werden.“

 

 (Ex-Trainer BC Zepter Vienna):

 

…über seinen Abschied von Wien: „Meine Priorität war es in die Adriatic League zurückzukehren, ich war lange in Verhandlungen mit einer Mannschaft. Aber es ist letztendlich nicht zustande gekommen und ich habe entschieden zu warten.“

 

 (Sky Experte):

 

…über das Spiel: „Natürlich war der Ausschluss der beiden Center der Wiener in Kombination mit der kurzen Bank der Hauptgrund für die Aufholjagd. Und Traiskirchen hat dann das gezeigt, was sie eigentlich immer zeigen müssen: Kampfgeist, mehr Intensität. Deshalb sind sie noch einmal herangekommen.“

 

…über Traiskirchen: „Sie haben es ausgenutzt, dass Wien doch Probleme hatte. Bei Wien waren viele Spieler natürlich müde, sie standen über 30 Minuten auf dem Platz, dann fehlen alle Inside-Spieler. Traiskirchen hat dann Enthusiasmus bekommen, ein paar wichtige Dreier getroffen und konnte von der Situation profitieren. Umso ärgerlicher ist es, dass sie über lange Strecken des Spiels so gravierende Fehler gemacht hat. Man weiß wirklich nie, was kommt, gerade im Basketball, gerade, wenn der Gegner einige Spieler nicht einsetzen kann. Da würde ich mich nicht ein Prozent freuen, wenn ich Traiskirchner Spieler oder Coach bin, weil man so eine große Chance eigentlich schon in der ersten Hälfte vergeben hat. Das kann man wunderbar pädagogisch verwenden, für Trainings, in denen zu wenig Intensität herrscht. Um die Spieler daran zu erinnern, dass sie dieses Spiel eigentlich schon ganz früh verschenkt haben. Das kann man wirklich sehr gut in die Köpfe der Spieler bringen, dass das nicht mehr passiert. Am Ende müssen junge Spieler das alles lernen. Aber junge Spieler, die gute Spieler werden wollen, die müssen das schnell lernen.“

 

…über Maghelli: „Morgen fragt niemand, warum es noch so eng war am Ende. Mir hat gefallen, wie positiv und ruhig er die ganze Zeit war, wie er in den Timeouts versucht hat Struktur zu behalten und nicht panisch zu werden, weil Traiskirchen noch einmal dran kommt.“

 

…über Player of the Game Stazic: „Sehr viel im Basketball beurteilt man anhand der Statistiken. Er hatte 40 Minuten Spielzeit mit 36 Jahren, Wurfquoten mit 60% vom Zweier und 44% vom Dreier. 7 Rebounds, 9 Assists, 20 Punkte. Da gibt es keine andere Wahl, das hat er gut gemacht. Hut ab.“