Stöger sagt Bochum ab: „Tolles Gespräch, aber zu kurzfristig“
Peter Stöger wird nicht der Nachfolger von Ex-Salzburg-Trainer Thomas Letsch, der am Montag beim deutschen Bundesligisten VfL Bochum entlassen wurde.
Sky berichtete über das Interesse des Tabellen-15. exklusiv, Stöger entschied sich jedoch nach kurzer Bedenkzeit, das Vertragsangebot bis Saisonende, nicht anzunehmen.
Der weiterhin aktive Sky-Experte und Admira-Sportchef begründet die Absage an Bochum bei Sky: „Es war interessant, aber es war zu kurzfristig. Deswegen habe ich abgesagt.“
Bochum nach Bayern-Coup von der Rolle
Stöger ist bestens bekannt in der deutschen Bundesliga. Beim 1. FC Köln erlang er Kultstatus und führte den Klub sogar in die Europa League. Nach 14 sieglosen Spielen in Folge trennten sich im Dezember 2017 nach viereinhalb Jahren die Wege, doch nur eine Woche nach seinem Aus in der Domstadt sprang er bis zum Saisonende als Trainer bei Borussia Dortmund ein und schaffte mit den Schwarz-Gelben nach einer wechselhaften Rückrunde immerhin noch die Qualifikation für die Champions League.
Bochum hatte am 18. Februar Bayern München bezwungen. Doch der Coup brachte dem VfL keinen Schwung, im Gegenteil: Nur beim 2:2 gegen Darmstadt 98 punktete Bochum seitdem, allerdings verspielte der VfL auch dort eine Führung. Als Tabellen-15. stecken die Bochumer tief im Abstiegskampf, sie haben nur noch vier Punkte Vorsprung auf Köln und drei auf den FSV Mainz 05.
(Red.)/Bild: GEPA

