Strafbares Handspiel? Fiala: Schiedsrichter „übergeben Verantwortung nach Wien“

Großer Ärger über den Gegentreffer bei der SV Ried: Dem 1:1-Ausgleich durch Julius Ertlthaler ging ein sichtbares Handspiel voraus – für Schiedsrichter Markus Hameter eine andere Spielsituation, für Wolfgang Fiala, Vorstand Sport der Innviertler, jedoch ein großer Kritikpunkt.

„Ich habe den Schiedsrichter beobachtet. Er wollte eigentlich schon pfeifen. Das größte Problem ist, dass sie sich sehr stark verlassen und übergeben dann die Verantwortung vielleicht nach Wien. Das ist natürlich schade. Wahrscheinlich wollte er warten, was sich ergibt“, kritisiert der Rieder Funktionär das zögerliche Handeln des Unparteiischen. Auf Nachfrage hatte der VAR die darauffolgende Entstehung des Tores als neue Spielsituation eingeordnet.

Handspiel? Der WSG-Ausgleich im VIDEO:

Dennoch sieht Fiala im ausgebliebenen Pfiff den Nachweis einer fragwürdigen Entwicklung: „Ich denke, dass es einfach schade ist, weil der Hauptschiedsrichter speziell eine besondere Verantwortung in so einer Saisonphase hat. Sich dann ständig auf den Keller oder den zweiten Blick zu verlassen, wird dem Posten des Hauptschiedsrichters nicht gerecht.“

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(Red.)