Straka findet LIV-Serie derzeit „relativ uninteressant“
Golf-Profi Sepp Straka bedauert, dass der Golfspitzensport durch den Einstieg der LIV-Serie gespalten wurde. Einen Wechsel von der PGA-Tour hin zur finanzkräftigen saudi-arabischen Konkurrenz-Veranstaltung kann sich der 29-Jährige derzeit nicht vorstellen. „Für mich ist das relativ uninteressant. Besonders zu dieser Zeit in meiner Karriere möchte ich an den Majors teilnehmen“, erklärte der in den USA lebende Wiener im Gespräch mit der APA – Austria Presse Agentur.
Straka macht sich keine Illusionen, dass nicht noch weitere Golfer wechseln könnten. „Diese Serie ist hier und wird dableiben. Sie haben wirklich gute Spieler auf der Tour.“ Abwerbungsangebote durch LIV-Präsident Greg Norman habe er nicht erhalten. „Nein, bei mir hat es nichts gegeben“, sagte der Weltranglisten-27., dessen Landsmann Bernd Wiesberger seit dem LIV-Start im Juni in London mit von der Partie ist.
Durch die Teilnahme ist Wiesberger genauso wie die Golfstars Dustin Johnson, Phil Mickelson oder Sergio Garcia bei der PGA gesperrt. Das gleiche gilt auch für die DP World Tour. „Es ist schon schade, dass ein paar von den besten Spielern jetzt nicht gegeneinander spielen werden. Man wird nicht den Dustin (Johnson, Anm.) gegen den Rory (McIlroy) spielen sehen nächstes Jahr. Aber man muss zur Kenntnis nehmen, dass es jetzt eine andere Tour gibt“, erklärte Straka.
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(APA)
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