Streitthema Sprintrennen: F1-Teams uneinig über Austragung

Die Anzahl der Sprints in der Formel 1 wird wohl in der kommenden Saison geringer als geplant ausfallen.

Der ursprüngliche Plan von Formel-1-Boss Stefano Domenicali war es, die Anzahl der Sprints in der kommenden Saison auf sechs zu erhöhen. Doch die Realität sieht wohl anders aus. Wie Auto Motor und Sport berichtet, sollen die Rennställe darüber unterichtet worden sein, „dass höchstens drei Minirennen in den 2022er Kalender kommen – vielleicht sogar noch weniger“.

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Zudem soll auch noch nicht klar sein, bei welchen Grands Prix die Sprints abgehalten werden sollen. Die Ausweitung des neuen Rennformats ist aufgrund der Uneinigkeit der Teams so schwierig. Kernstreitpunkt ist die Kostenfrage, weshalb die Top-Teams eine Erhöhung des Kostendeckels gefordert haben. Kleinere Teams lehnen das ab, sie sehen darin einen Wettbewerbsnachteil und stellen die Frage, ob durch die Sprints tatsächlich Mehrkosten entstehen. Somit kommt es zu einer Blockade-Situation, die nun darin münden könnte, dass es letztlich nur drei Sprints oder vielleicht sogar noch weniger 2022 gibt.

So laufen die Rennem im Sprint-Format ab

Das Sprint-Format wurde erstmals in der vergangenen Saison eingeführt. Das gesamte Rennwochenende verläuft leicht modifiziert im Vergleich zu einem „normalen“ Formel-1-Wochenende ab. Am Freitag findet wie gewohnt das 1. Freie Training statt. Im Anschluss ersetzt das übliche Qualifying im gewohnten Format das 2. Freie Training.

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Die Ergebnisse dieses Qualifyings werden die Startaufstellung für den Sprint am nächsten Tag bestimmen. Am Samstag steht dann zunächst das einstündige 2. Freie Training auf dem Programm, am Ende folgt der Sprint. Die dort erzielten Platzierungen bestimmen die Startpositionen für den Grand Prix am Sonntag. Dieser findet wie gewohnt über die volle Renndistanz statt.

Wegen Sponsoren-Deal: Name von Vettel-Team ändert sich

Aston Martin hat kurz vor Beginn der neuen Formel-1-Saison einen neuen Hauptsponsor gefunden. Damit wird sich auch der Name des Vettel-Teams ändern.

Mit Aramco hat das britische Formel-1-Team Aston Martin einen zweiten Titelsponsor gefunden. Das machte das Team von Sebastian Vettel am Donnerstag bekannt und änderte in diesem Zusammenhang auf den Social-Media-Plattformen gleich den Namen in „Aston Martin Aramco Cognizant F1 Team“. Zuvor war nur die Tech-Firma Cognizant Teil des Teamnamens.

„Aston Martin und Aramco haben heute eine langfristige strategische Partnerschaft bekanntgegeben“, heißt es auf Twitter. Sie soll die „Entwicklung effizienter Verbennungsmotoren, nachhaltiger Kraftstoffe, fortschrittlicher Schmierstoffe und den Einsatz nicht-metallischer Werkstoffe in Fahrzeugen vorantreiben“.

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Der Deal geht über ein einfaches Namenssponsoring hinaus. Die Partnerschaft soll sich nicht nur auf die Formel 1 beschränken, sondern auch den Straßenfahrzeugmarkt beinhalten. Der Deal enthält zudem exklusive Marken- und Werberechte für Aramco Kraft- und Schmierstoffe.

Aramco ist kein Neuling in der Formel 1. Bereits seit 2020 ist das saudi-arabische Unternehmen als Partner der Motorsport-Königsklasse aktiv, entweder durch Werbemaßnahmen oder dem Kauf von Titelrechten von mehreren Grands Prix.

(sport.sky.de).

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