Sturm LASK

Sturm im Kampf um Rang eins gegen LASK diesmal mit Heimrecht

Sturm Graz hat den Angriff des LASK auf die Tabellenführung in der Fußball-Bundesliga mit einem Auswärts-1:1 am Sonntag noch abwehren können.

Am Mittwoch treffen sich die beiden Topteams mit verändertem Heimrecht neuerlich, der Meister verteidigt dabei in Graz zum Abschluss der 27. Runde in der Meistergruppe seinen Zwei-Punkte-Vorsprung.

Ein Punkt und „zwei blaue Augen“ als Optimum für Sturm Graz

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Nur dank viel Glück ist der Meister aus der Steiermark in der Meistergruppe als einziges Team unbesiegt. Beim 1:1 in Linz hatten die Gastgeber ein Plus von 28:4-Abschlüssen. Zudem hätte es den Elfmeter, der zum frühen Sturm-Führungstreffer durch Otar Kiteishvili (10.) geführt hatte, nicht geben dürfen. Das war nicht nur die klare Meinung eines fuchsteufelswilden LASK-Trainers Dietmar Kühbauer, sondern wurde auch im VAR-Rückblick am Montag von offizieller Schiedsrichterseite bestätigt. „Der Schiedsrichter sollte den Angreifer wegen Simulation verwarnen und auf indirekten Freistoß entscheiden“, hieß es da.

Direktes Duell um Rang eins

Unabhängig davon hatte Kühbauer seiner Truppe, in der Sasa Kalajdzic im dritten Ligaspiel in Folge traf, am Sonntag eine „unglaubliche Leistung“ attestiert. „Wir waren im ersten Duell die klar bessere Mannschaft, Sturm wird sich nun garantiert anders präsentieren. Nichtsdestotrotz fahren wir dorthin, um ein gutes Spiel abzuliefern“, sagte der Burgenländer. Und Kapitän Sascha Horvath ergänzte: „Wir dürfen keinen Schritt weniger machen und müssen über 90 Minuten voll fokussiert sein.“ Gewinnen konnten die Linzer diese Saison in Graz schon im November mit 3:1.

Sturm-Elfer gegen LASK: VAR räumt Fehler ein

Das wollen die Grazer vermeiden. Nach dem Auftritt in Linz habe man laut Trainer Fabio Ingolitsch „einiges gutzumachen“. Man müsse den Gegner aufgrund seiner physischen Wucht weiter vom Tor weghalten, mehr Druck auf den Ball ausüben. „Es wird eine extrem schwere Herausforderung, jeder hat am Sonntag die Qualität der Linzer gesehen. Ich sehe bei ihnen keine großen Schwächen, unser Fokus wird vor allem auf der Arbeit gegen den Ball liegen“, sagte Sturms Trainer. Dimitri Lavalee, Leon Grgic, Belmin Beganovic, Filip Rozga und der gesperrte Jacob Hödl fehlen ihm fix. Zudem sind die Einsätze von Jeyland Mitchell („kleine muskuläre Geschichte“) und Niklas Geyrhofer („schmerzhaftes Knochenmarksödem“) fraglich.

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(APA).

Beitragsbild: GEPA.