Tatar über Arnautovic im ÖFB-Team: „Den defensiven Part kann er nicht mehr“
Erste Ernüchterung nach der EM-Euphorie: In der neuen Ausgabe von DAB | Der Audiobeweis (Folge #233: „ÖFB-Spezial: Nations League-Auftakt“) sind die ausgebliebenen ÖFB-Erfolge zum Auftakt der Nations League das große Thema. Bei Sky-Experte Alfred Tatar und Marko Stankovic ist Österreichs Spielsystem das große Thema – und dabei auch die Rolle von Rekordspieler Marko Arnautovic.
„Wenn Österreich nicht das Feuer hat, dann haben wir Probleme – offensiv wie defensiv. Mir fehlen ein bisschen die individuellen Aktionen“, fasst der einstige Bundesliga-Profi seine Sicht auf die Leistungen zusammen. Vor allem in der Offensive sieht Stankovic Luft nach oben: „Mir fehlen die Fügelspieler, diese kreativen Momente. Das ist etwas, was ich generell vermisse. Abgesehen davon, dass wir aktuell keinen Stürmer haben.“
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Tatar: „Da hakt es aus meiner Sicht“
Konkret auf Arnautovic kommt Tatar zu sprechen: „Er ist ein fantastischer Fußballer, aber das, was von Ralf Rangnick und seinem Team verlangt wird, kann er nur zum Teil bringen. Den defensiven Part kann er nicht mehr. Er kann nicht attackieren und Pressing spielen.“ Der langjährige Coach hält weiter viel vom Inter-Profi – dessen Fähigkeiten müssten aber besser ausgenutzt werden: „Er ist ein fantastischer Spieler am Ball und ist sicher zu benötigen, wenn wir offensiv viel mehr über kontinuierliches Spiel nach vorne spielen. Da hakt es aus meiner Sicht.“
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Einen Vergleich mit Erling Haaland wagt zudem Stankovic bei dessen Rolle als Stoßstrümer:“Haaland ist auch einer, der seine Mitspieler braucht und dann in dem Moment da ist. Dann kann in der Box Marko auch noch immer stehen. Aber in der Art und Weise, wie sie jetzt gespielt haben, geht sich das nicht mehr aus.“
(Red.)
Beitragsbild: GEPA.
