GENEVA, SWITZERLAND - SEPTEMBER 22: Taylor Fritz of Team World and Dominic Thiem of Team Europe pose for a picture prior to their singles match during Day Three of the Laver Cup 2019 at Palexpo on September 22, 2019 in Geneva, Switzerland. The Laver Cup will see six players from the rest of the World competing against their counterparts from Europe. Team World is captained by John McEnroe and Team Europe is captained by Bjorn Borg. The tournament runs from September 20-22. (Photo by Clive Brunskill/Getty Images for Laver Cup )

Thiem in 3. Melbourne-Runde gegen Taylor Fritz

via Sky Sport Austria

Dominic Thiem bekommt es am Samstag in der dritten Runde der mit 44,01 Mio. Euro dotierten Australian Open mit dem US-Amerikaner Taylor Fritz zu tun. Letzterer setzte sich am Donnerstagabend (Ortszeit) in Melbourne gegen den Südafrikaner Kevin Anderson wie Thiem nach 3:21 Stunden erst in fünf Sätzen mit 4:6,6:7(5),7:6(4),6:3,6:2 durch.

Thiem hat gegen den 22-jährigen Weltranglisten-34. eine 2:1-Bilanz stehen, zuletzt musste sich der Lichtenwörther 2019 beim Laver Cup mit 5:7,7:6(3),5:10 beugen. Auf der ATP-Tour hat Thiem aber beide Begegnungen bei den US Open jeweils in vier Sätzen gewonnen.

“Er hat sich stark verbessert seitdem ich das letzte Mal gegen ihn gespielt habe”, bezog sich Thiem noch auf die US Open 2018. Zwischen damals und jetzt holte Fritz u.a. in Eastbourne auch seinen ersten ATP-Titel. “Er serviert sehr gut und hat eine sehr gute Rückhand. Das wird ein richtig tougher Prüfstein.”

Ändern will Thiem gegen Fritz übrigens auf jeden Fall seine Körpersprache. “Die war nicht ideal heute”, gestand Thiem nach seinem Duell mit Alex Bolt. Vor allem, nachdem er den zweiten Satz unmittelbar vor der 2:0-Satzführung noch verloren hatte, ging die positive Haltung verloren. “Ich habe erst im vierten Satz wieder damit aufgehört. Es hat zu lange gedauert, bis ich mich erfangen habe.”

Nichts ändern kann Thiem hingegen an den im Vergleich zum Vorjahr veränderten Bällen beim “happy slam”, die dieses Jahr schnell “aufgehen”, also nicht so widerstandsfähig sind. “Es ist ein Riesenunterschied zwischen neuen Bällen, und dann nach zwei, drei Games gehen sie auf und sind richtig schwer.” Gerade für Topspinspieler wie den Österreicher ein Nachteil. Thiem: “Es wird tough dem Gegner höhere Treffpunkte zu geben, weil der Ball nicht gescheit aufspringt.”

(APA)

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