Arsenal's German midfielder Mesut Ozil (C) shelters from the sunshine beneath an umbrella during the English Premier League football match between Southampton and Arsenal at St Mary's Stadium in Southampton, southern England on June 25, 2020. (Photo by Andrew Matthews / POOL / AFP) / RESTRICTED TO EDITORIAL USE. No use with unauthorized audio, video, data, fixture lists, club/league logos or 'live' services. Online in-match use limited to 120 images. An additional 40 images may be used in extra time. No video emulation. Social media in-match use limited to 120 images. An additional 40 images may be used in extra time. No use in betting publications, games or single club/league/player publications. /  (Photo by ANDREW MATTHEWS/POOL/AFP via Getty Images)

Tiefpunkt erreicht: Özil & Ex-BVB-Profi aus Arsenal-Kader verbannt

via Sky Sport Austria

Vorläufiger Tiefpunkt für Mesut Özil beim FC Arsenal: Der Weltmeister wurde wie der Ex-Dortmunder Sokratis aus dem Liga-Aufgebot der Gunners gestrichen.

Bis Dienstag mussten die Premier-League-Vereine ihren Kader, der insgesamt 25 Spieler umfassen darf, für die erste Saisonhälfte einreichen. Arsenals Problem: Bei dem Aufgebot dürfen maximal 17 Spieler über 21 Jahre “non-homegrown”, also nicht in England ausgebildet sein.

Da die Gunners aber 19 “non-homegrown” Spieler unter Vertrag und es nicht geschafft haben, Akteure wie Shkodran Mustafi, Sokratis und William Saliba zu verkaufen, musste Mikel Arteta noch zwei Profis aus seinem Aufgebot streichen. Die Wahl fiel – wie schon in der Europa League – auf Mesut Özil und Sokratis. Das Duo wird damit bis mindestens Februar nicht mehr für die Londoner spielen. Ob das überhaupt nochmal passiert, ist mehr als fraglich.

Letzter Einsatz für Arsenal im März

Özil hat seit Monaten bei Arsenals Teammanager sportlich – trotz eines persönlich guten Verhältnisses – einen schweren Stand. Seinen bislang letzten Einsatz für den Ex-Meister bestritt der ehemalige Nationalspieler Anfang März noch vor der Corona-Unterbrechung. Seit Ende Juni stand der 32-Jährige auch nicht mehr in Artetas Aufgeboten.

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Der Vertrag des gebürtigen Gelsenkircheners läuft am Saisonende aus. Die Vereinsführung will den Spitzenverdiener der Mannschaft – Özil kassiert 350.000 Pfund pro Woche – schon seit geraumer Zeit abgeben, allerdings scheiterten diese Bemühungen bislang an Özils Ablehnung eines vorzeitigen Vereinswechsels.

Wenger: Özils Abstieg eine “Schande”

Der Abstieg des früheren Nationalspielers zum Dauerreservisten ist für seinen Ex-Teammanager Arsene Wenger “eine Schande”. In einem Interview mit der Welt am Sonntag bezeichnete die französische Trainer-Ikone kürzlich die seit Monaten bestehende Zuschauerrolle des Spielmachers als “eine Verschwendung, für ihn und für alle, die Fußball lieben. Er ist einer der ganz Großen. Leute gehen ins Stadion, um Spieler wie ihn zu sehen”.

Wie viele Beobachter kennt Wenger, der Özil 2013 vom spanischen Rekordmeister Real Madrid zu Arsenal geholt hatte, die Hintergründe für die Situation auf der Insel nach eigenen Angaben nicht. “Er ist vom Radar verschwunden, als ich den Klub verlassen habe. Er ist ein Künstler. Aber für Künstler ist kein Platz mehr im modernen Fußball. Die wahren Gründe, wieso er nicht da steht, wo er stehen müsste, sind mir ein Rätsel.”

(SkySport.de)

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Beitragsbild: Getty

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