Tottenham wähnt sich vor Schlager in Liverpool im Aufwind

(APA) – In der englischen Fußball-Premier-League kommt es am Sonntag zur Neuauflage des vergangenen Champions-League-Finales. Liverpool gilt an der Anfield Road gegen Tottenham als klarer Favorit, dennoch hegen die Gäste aus London die Hoffnung auf eine erfolgreiche Revanche für das verlorene „Königsklassen“-Endspiel.

Beim 5:0-Heimerfolg am Dienstag in der Champions League über Roter Stern Belgrad glänzten die „Spurs“ wieder mit jenen Qualitäten, die sie in der Vorsaison ausgezeichnet hatten. „So einen Auftritt wollen wir auch gegen Liverpool hinlegen“, kündigte Goalgetter Harry Kane an.

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Vor dem Duell mit den Serben hatte Tottenham in sieben Pflichtspielen lediglich einen Sieg gefeiert. In der Tabelle liegt man nur auf Platz sieben, der Rückstand auf Spitzenreiter Liverpool beträgt nach neun Runden bereits 13 Punkte.

Beim 0:2 im Champions-League-Endspiel vor knapp fünf Monaten hatte sich die Mannschaft von Mauricio Pochettino gegen Liverpool noch als ebenbürtiger Gegner erwiesen, mittlerweile haben sich die Kräfteverhältnisse verändert. Die Gründe dafür sind dem Coach selbst nicht ganz klar. „Es gibt Dinge im Fußball, die man nicht erklären kann. Das Wichtigste ist, zusammenzuhalten, ruhig zu bleiben und an uns zu glauben“, meinte Pochettino.

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Zuletzt wurde in britischen Medien spekuliert, der Argentinier habe die Unterstützung seiner Spieler verloren. „Diese Gerüchte stimmen nicht, aber es ist normal, dass sie entstehen, wenn die Resultate nicht passen“, erklärte Pochettino.

Sein Liverpool-Widerpart Jürgen Klopp befindet sich in einer angenehmeren Situation. Auch wenn es zuletzt mit dem 1:1 bei Manchester United den ersten Punkteverlust in dieser Liga-Saison gab, beträgt der Vorsprung auf Titelverteidiger Manchester City noch immer komfortable sechs Punkte. Zudem fuhren die „Reds“ am Mittwoch in der Champions League ein souveränes 4:1 in Genk ein.

Dennoch warnte Klopp davor, das Duell mit Tottenham als Selbstläufer zu sehen. „Es wird ein großes Match gegen einen wiedererstarkten Gegner“, betonte der Deutsche.

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Artikelbild: Getty