Trainer Baumgart bestätigt: Schaub ohne Zukunft in Köln
Louis Schaub und der 1. FC Köln gehen ab Sommer getrennte Wege. Der Vertrag des ÖFB-Teamspielers beim Bundesligisten wird nicht verlängert. Das bestätigte Trainer Steffen Baumgart in der Talkrunde „Loss mer schwade“.
Neben Schaub verlassen auch Jannes Horn und Ex-Hartberger Tomas Ostrak die Kölner. „Jannes Horn hat kein neues Vertragsangebot bekommen. Auch bei Louis Schaub läuft der Vertrag aus. Dazu wird sich Tomas Ostrak in Richtung Amerika verabschieden”, verriert Baumgart drei bevorstehende Abgänge.
Nach dem Spiel in Stuttgart werden alle Spieler am Sonntag noch einmal am Geißbockheim zusammenkommen und die Saison gemeinsam ausklingen lassen. Dann werden auch die Spieler verabschiedet, die den Klub nach der Saison verlassen. Namentlich: Horn, Schaub, Ostrak. “Das werden wir Sonntag hier gemeinsam mit der Mannschaft machen”, bestätigte Baumgart.
Schaub wechselte 2018 für 3,5 Millionen Euro vom SK Rapid zu den Kölnern. In der aktuellen Saison muss sich Schaub mit einer Reservistenrolle begnügen. Der 27-Jährige kommt auf ein Tor und zwei Assists in 29 Einsätzen in der Bundesliga und dem DFB-Pokal – jedoch bestritt er keines dieser Spiele über die vollen 90 Minuten. Nur in 18% der Spiele stand Schaub in der Startelf.
Baumgart bestätigt ersten Neuzugang
Kölns Trainer Steffen Baumgart hat in der Talkrunde „Loss mer schwade“ verraten, dass der Verein zur kommenden Saison Flügelspieler Linton Maina von Hannover 96 verpflichtet.
„Wenn jemand erwartet, dass wir Stars kaufen – das sind unsere Stars: junge, hungrige Spieler, die noch nicht ganz so viel verdienen wie zum Ende ihrer Karriere. Linton ist ein entwicklungsfähiger Spieler und darum geht es auch. Wir glauben, dass er uns in der Offensive verstärkt. Wir hoffen, dass wir seine Stärken gut einbinden können und freuen uns auf ihn“, erklärte Baumgart.
Maina konnte in der aktuellen Spielzeit in 26 Zweitliga-Spielen vier Tore erzielen und eins vorbereiten. Er gilt als schneller, wendiger Spieler, der dem 1. FC Köln noch mehr Flexibilität auf der Außenbahn verleihen soll.
Bild: Imago
